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Pitti to watch

Auftakt Herbst 2016: Labels, die man sich in Florenz anschauen sollte


Go Pitti. Neue Kollektionen, Kooperationen und Konzepte drängen auf den Markt. Die Palette an Möglichkeiten, Casual- wie Formalwear-Sortimente neu aufzuladen und aufzubrechen, ist enorm. Ein Spotlight auf neue Impulsgeber der Menswear.

Grunge John Orchestra Explosion. From Russia with Style. Ein neuer Name für die Outerwear. Wegweisende Häuser wie Lodenfrey und Stierblut führen sie schon. Sogar eine Kooperation mit Adidas Originals können die Macher schon vorweisen. Kenner nennen das Label nur kurz GJOE. Der Fokus des 2008 gegründeten Pitti-Debütanten liegt auf maskuliner Sportswear fürs Premium-Genre. Der Vertrieb läuft über die Agentur Brandpool in Offenbach.
L'ALTRO UOMO ARSENALE PIANO PRIMO 138

Black Mountain Clothing Company. Aus dem Flachland für die Berge. Mit Hightech und Heritage zielt das niederländische Label auf einen zeitgemäßen Look aus funktionalen und gleichermaßen markanten Elementen. Aquastop-Zipper und technische Fabrics werden mit Klassiker-Schnitten und handwerklichen Einflüssen in Verbindung gebracht. Vor allem robuste Jacken und Overshirts stehen so für den Look des progressiven Adventure-Labels.
PIAZZALE DELLE RONDE

Monsieur Lacenaire. French Kicks. Monsieur Lacenaire ist ein 2011 in Paris gegründetes Premium Knitwear-Label. Wie aus einem Wes Anders-Film entsprungen – so beschreibt Labelgründerin Garance Broca den Anspruch an ihre Looks. Vor dem Schritt in die Selbständigkeit war sie Strick-Designerin unter anderem bei Balmain, Kenzo und Hermès. Jetzt gestaltet sie unter dem Namen Monsieur Lacenaire – in Anlehnung an den französischen Dichter und Kriminellen Pierre-Francois Lacenaire – poppige Produkte zu VK-Preisen ab 180 Euro für Pullover, 210 Euro für Knitwear-Jogger oder 50 Euro für Strickmützen.
L'ALTRO UOMO ARSENALE PIANO PRIMO 104

Doppiaa. Generationen verbinden. Und Stilwelten. Das ist ein Credo von Doppiaa, das italienische Label, das erstmals in den Mauern der Fortezza seine Herbst-Kollektion zeigt. Für den Enkel wie den Großvater gleichermaßen tragbar sollen die Produkte sein, so der selbst formulierte Anspruch der Macher. Der Vertrieb läuft über Kevin Stange (u.a. Odeeh).
SALA DELLE NAZIONI

Eins Berlin. Gut geschmückt und erstmals in Florenz. Das Berliner Schmucklabel Eins Berlin steht für gleichermaßen stylische und authentische Männer-Schmücker. Von der Ankerkette (VK 99 Euro) über Schlüsselketten (VK 129 Euro) bis zum Armband aus Kupfer und Silber (VK 370 Euro) reicht das Portfolio der Kollektion, die in vier stilistisch abgegrenzte Unterlinien aufgeteilt ist. Eins Berlin zeigt sich auf dem Pitti Uomo im Rahmen des neuen Segments „new makers“, das sich zeitgemäßer Handwerkskunst widmet und gesondert herausgestellt wird.
PADIGLIONE CENTRALE - S. ALFA P.INFERIORE

Champion by Beams. Geimsam stärker. Das Oldschool Streetwear-Label Champion geht zum Herbst eine Kooperation mit dem japanischen Label Beams ein. Erstmals gezeigt wird die Kapselkollektion in Florenz. Sie besteht aus Sweats, T-Shirts, Hosen und Jacken, die ein funktionales und stylisches Update erhalten. Das typische Reverse-Weave-Gewebe von Champion ist dabei tonangebend. Der Vertrieb läuft über Komet und Helden, München.
ARENA STROZZI

05.01.2016Redakteur: Tim Dörpmund

Druck, frisch

Window Shopping in London

Store to watch: Wer-haus, Barcelona

Visual Merchandising: In der Zwischenzeit

Store to watch: Sunspel, Berlin

Reality-Check: Farbe bekennen

Rotschläppchen: Nach All White folgt All Red

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