Weltpremiere in New York, viele Prominente, viel Tamtam. Die Location The Armory on the Hudson wurde für den Launch von einer Sporthalle in eine Mode-Arena verwandelt. Über allem schwebt die Frage: Wie aussichtsreich ist die Kollektion? Kann Alexander Wang die Verkaufserfolge von Isabel Marant toppen? Wang ist der zwölfte Design-Partner der Schweden und der erste aus den USA. Er wird, soviel steht bereits jetzt fest, dem Unternehmen alle Ehre machen. Die 7 Erfolgsfaktoren:

1. Es handelt sich nicht um eine Archivkollektion (wie bei vielen seiner Vorgänger). Wang hat für H&M etwas ganz Neues geschaffen. Streetstyle, bedigungslos in Mode verwandelt.

2. Active Sports ist das Modethema der Stunde. Das spielt der Kooperation in die Hände, farblich zurückgenomme Sportswear ist Wangs Stärke - und er setzt sie für H&M auf höchstem Niveau um. Entstanden ist ein rasanter Großstadtlook, der den Mega-Trends Bewegung, Geschwindigkeit, Körperkult und Mobilität Rechnung trägt.

3. Frauen und Männer sind gleichbereichtigt.

4. Die Materialien. Innovative High Tech-Materialien von Mesh bis Neopren kommen für Skiunterwäsche, Radlerhosen bis hin zu Combat-Bustiers und -hosen zum Einsatz und sind mit Funktion ausgerüstet.

5. Die extrem reduzierte Farbigkeit (im Grunde sind es ausschließlich Nuancen von Schwarz und Grau) macht aus der Kollektion eine eigenständige, zeitlose Linie für Kenner. Wang kreiert nichts Schnelllebiges, im Gegenteil: Entstanden sind Teile mit Nachhall, nachhaltig, über Saisons hinweg geltend, vielleicht sogar dauerhaft.

6. Die Outdoor. Innovativ, extrem kompatibel, passt zu und über alles. Und zielt in ein Segment, das nach Erneuerung lechzt.

7. Die Accessoires. Die Beannies, Slip-ons, Schlappen, Combat-Stiefel, Socken, Overknee-Strümpfe, Backpacks, Yoga-Taschen und Soft-Bags haben Kult-Potenzial.