Eben noch auf dem Laufsteg, bald schon an den Stangen bei Zara & Co. Welche Looks schaffen es noch vor dem ersten Liefertermin der großen Designhäuser in die Läden der Vertikalen?

Das Lingerie-Thema, wie es beispielsweise Chloé und Céline spielen, ist gesetzt. Ist es schließlich auch nur die logische Weiterentwicklung der Boho-Spitzenkleider. Jetzt eben mehr Moulin Rouge statt Woodstock. Weniger Hippie, dafür mehr Nachthemd. Seidig in Schwarz/Weiß oder Nude/Rosétönen. In der kommerziellen Variante vielleicht nicht mit transparenter Brustpartie, sondern nur Spitzenkante.

Der Folklore-Trend – auch so ein Derivat des großflächigen Seventies-Revivals – könnte bei H&M und Co. in die Verlängerung gehen. Zum Beispiel mit besticktem Denim wie bei Alexander McQueen. Oder als Karo-Rüschenbluse in zarten Pastell-Tönen und Schwarz (Ungaro). Ebenso eines wie es Elvis auf einem Rodeo tragen würde. Und auch Isabel Marants Ethnoblusen dürften sich in der ein oder anderen Abwandlung bei den Vertikalen wieder finden. Vermutlich ebenso wie der goldene Parka oder die silberne Hose, mit der sie ihren Signature-Look aufbricht. Goldene Zeiten also – auch für die Vertikalen.