Julia Dankwerth und ihre Kollektion „Absence“: Ein Hemd ist ein Hemd ist ein Hemd? Nein, nicht bei Julia Dankwerth. Sie gewinnt nicht nur diesem Klassiker neue Aspekte ab durch überraschende Lücken und Leerstellen. Ein interessantes Konzept, das auf dem Papier fast noch besser rüberkommt als auf dem Laufsteg.

Kätlin Kaljuvee und ihre Kollektion „The Story of Psyche“: Zauberhafte Schmetterlingsprints, dekorative Dessins mit Märchencharakter – ein Talent in Sachen Illustration. In Design und Styling noch ausbaufähig.

Svenja Knoppik mit ihrer Kollektion A collection: Verschiebungen, Vergrößerungen, neue Formensprache. Auch mal echte Mode für Männer: knackig sitzende Hosen mit Reißverschluss hinten.

Jana Schlegel und ihre Kollektion „Grey Gardens“: Die romantischen Outfits für zwei exzentrische Damen aus der Geschichte. Ein Experiment mit Siebdruck und echten Trockenblumen zwischen zarten Stoff-Lagen. Schöne Einzelteile, manchmal Kunsthandwerk.

Anja Stuebling und ihre Kollektion „Zwischen Wirklichkeit und Illusion“: Ein faszinierendes Konzept. Wie am Reißbrett konstruiert. Auf dem Laufsteg aber entstehen dabei teils moderne Looks, teils solche, die etwas zu gezwungen nach Avantgarde aussehen.

Laura Krauthausen und Yasar Spörndli mit ihrer Kollektion „Still lifes and moving stills“: Abfotografierte Stillleben, als Print auf Kleidung in Bewegung gebracht. Ein moderner Druck-Ansatz. Weiche, bewegliche Outfits, die am allerschönsten aussehen, wenn alle nebeneinander stillstehen.