Komprimierter, konzentrierter – so präsentierte sich der Schauenkalender der Copenhagen Fashion Week. Dabei zählten Ganni, Lala Berlin, Won Hundred, Baum und Pferdgarten sowie By Malene Birger zu den Highlights. Cecilie Bahnsen und Astrid Andersen gelten als Aufsteiger. Auch auf den Kopenhagener Laufstegen ist der Clash aus Deko-Hype und Streetwear-Vibe allgegenwärtig. Extreme Gegensätze, Muster- und Materialmix werden hier vielleicht noch ein wenig offensiver gespielt.

Dabei sind Samt, Cord und Lack nochmal präsenter als in den Kollektionen hierzulande. Auch dicke Daune und Stepp-Jacken fehlen in kaum einer Kollektion. Genauso wie plakative Statements, die es nicht nur bei Lala Berlin gab, die mit ihrem Bekenntnis „I’m an immigrant“ zum Schauenfinale für Furore in den sozialen Netzwerken sorgte. In Kollektionen wie Munthe und By Malene Birger gab es ebenso jede Menge Statements auf Shirts und Sweats. By Malene Birger wirkte schärfer und cooler als zuletzt. Die „Femme Fatale“, die die Kollektion zeigen wollte, zeigte Femininität immer in Kontrast zu maskulinen Elementen.

Typische HAKA-Muster wie Glencheck und Mini-Hahnentritt stellten ohnehin einen wichtigen Gegenpart zum femininen Glam. Die dänischen Must-haves zum Herbst sind damit klar: große Daunenjacke, Lackrock, Glitzer-Legging, Maxi-Blumenkleid, Statement-Shirt, Samt-Anzug, Breitcord-Hose, Schürzenkleid,….

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