Feder führt. Die Menswear-Schauen gehen auf die Zielgeraden. In Paris pushen die internationalen Designer nach Mailand traditionell ein scharfes, progressives, teils avantgardistisches Bild. Für Herbst 2017 investieren viele Namen vor allem in starke Outerwear-Styles. Absoluter Aufsteiger: Fette Stepper.

Was Vetements vorgemacht hat, zieht jetzt große Kreise. Bei Kenzo genauso wie bei Dries van Noten bevölkern supervoluminöse und doch federleichte Riesendaunenjacken den Laufsteg. Ob als einzelnes Statement im Look oder im Layering mit Hoodie, Trainigsjacke oder auch Blouson. Hauptsache die dicke Jacke darf nicht fehlen. Demna Gvasalia überträgt das Aufbausch-Prinzip gleich auf Accessoires und bringt den Hipster-Fanschal als geschultertes Steppbett.

Was tut sich abseits der Riesenjacken? Grunge ist mit Macht zurück. Aber nicht unbedingt authentisch abgeratzt, sondern viel eher mal mit einem Schuss Sleeker Sportswear, wie etwa Alexandre Mattiussi es zeigt, oder über auf Luxus getrimmte Heavy Knits, die Dries van Noten und Valentino pushen.

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