Mit den Schauen von Ralph Lauren und Calvin Klein ist die New York Fashion Week am Donnerstag zu Ende gegangen. Ralph Lauren ließ sich von der britischen Kostümdrama-Serie „Downton Abbey“ inspirieren. Sehr minimalistisch geht Francisco Costa, Chefdesigner für Calvin Klein, in die kommende Wintersaison. In dunklem Ambiente präsentierte er eine vorwiegend in Schwarz gehaltene Kollektion mit sehr weicher Linienführung und edlem Materialmix. Offiziell präsentierten rund 90 Designer im Rahmen der New York Fashion Week ihre Ideen für Herbst/Winter 2012/2013, inklusive aller Events am Rande wurden in der Metropole insgesamt fast 300 Kollektionen gezeigt.

Daraus werden sich die Einkäufer zum nächsten Winter die Rosinen herauspicken. Denn nicht alles gefällt. Grundsätzlich fehlt es nach Ansicht einiger Einkäufer an Farbe. „Zu viel Schwarz“, war von mehreren Seiten zu hören. Ken Downing, Chefeinkäufer des Luxus-Warenhausfilialisten Neiman Marcus, ist dahingehend weniger kritisch. „Schwarz verkauft sich von allein“, erklärt er die neuerwachte Begeisterung der Designer für den dunklen Farbton. Brandneue Trends gab es in New York für den kommenden Winter nicht zu sehen – es bleibt beim Spiel mit maskulin/feminin, neu interpretiert mit Retro- und Military-Anklängen, wobei Colorblocking und ungewöhnlicher Materialmix Akzente setzen.