In einer Beziehung ist die Show enttäuschend. Es gibt wenig Innovation im Taschenbereich. Nach dem großen Erfolg mit den Modellen Alexa und Carter ist es nicht gelungen, zugkräftige Nachfolger-Modelle zu präsentieren. Allenfalls Varianten davon. Der Fokus liegt diese Saison offensichtlich auf der Bekleidung. Denn die ist durchaus ansprechend. Emma Hill stellt hauchzarte Chiffon-Röcke zu schwingenden Anoraks und Regenjacken. Es sind moderne Varianten der traditionellen Kagool-Jackets, die in ganz England zum Wandern getragen werden. Das Outfit steht exemplarisch für die Ausrichtung der Kollektion: Technische Materialien und Knallfarben aus der Sportswear drehen das Verspielte, Feminine ins Moderne. Hill traut sich sogar an eine Ikone heran: Die Chanel-Jacke kommt als Blouson mit Tunnelzug und verkürzten Ärmeln. Dazu eine lässige Shorts - ein gelungene Empfehlung für den neuen Anzug.