London lebt. Die Stadt hat mehr Strahlkraft als zuvor. Die Defilees: mit rund 80 Schauen mehr denn je. Die Besucher: wieder mehr deutsche Einkäufer. Vorreiter in Sachen digitale Medien, und das nicht nur Burberry. Livestreaming ist selbstverständlich. Fast die Hälfte der Schauen flimmert zeitgleich für alle übers Tablet. 3-D-Drucker gehören zur Realität.

Und modisch? Preen, Pringle of Scotland und Mary Katrantzou gehören zu den besten Schauen, bisher, Halbzeit in London, sie bringen die innovativsten Outfits hervor: Boyfriend-Blazer zu Maxikleid, lang zu überlang. Das zaubert eine lässige Silhouette. Neuer Lagenlook mit der Hemdbluse als unabdingbarem Protagonisten. Pelz, modern gemacht, für die jüngere Kundschaft. Metallic-Jogginghosen zu Comic-Shirt, Pop Art. Starke Impulse für Outerwear.

Vor allem Mary Katrantzou hat einen enormen Sprung gemacht, sich nach mehreren Saisons von ihren Signature-Prints getrennt. Stattdessen spielt die griechische Designerin mit Symbolen: Verkehrsschilder, Wappen, Militärabzeichen, Kussmünder und Augen bringt sie für kunstvolle Spitzenkleider zusammen, bestickt Sweats und Maxikleider.

Bloß nicht einrasten, sich im Kreis drehen. Move! Bewegung. Dafür steht London. Editor's Choice: Das sind die 25 Top-Looks von der London Fashion Week.