Keine Show ohne Extreme. Die London Fashion Week wird ihrem Ruf als kreativer Platz mehr als gerecht. Die Designer schwelgen geradezu in Materialien und Dekorationen. Selbst Paul Smith setzt auf eine auffallende Konfektion in satten Farben. Richard Nicoll, der als King of Minimalism bezeichnet wird, zeigt zum Herbst 2013 eine luxuriöse Opulenz.

In den ersten Tagen der London Fashion Week fällt insbesondere Bora Aksu auf. Er verarbeitet Leder und Pelz wie Stoff. Zart, stark, leichtfüßig. Gehäkelte Hauben verzaubern die Models zu exotischen Geschöpfen. Das Design-Duo Jena.Theo ist hervorzuheben mit seinen spacigen Prints für lässige Sportswear: mit künstlerischem Anspruch. Einfach schön und unglaublich aufwendig, mit den schönsten langen Abendkleidern, zeigt sich Temperley. Couture auf die englische Art. Preen by Thornton Bregazzi gibt allgegenwärtigen Rock Star-Styles den femininen Dreh. Mit Akzenten in Rot, Mohairstrick, farbigem Pelz und bunten Stickereien entsteht ein eklektischer Mix mit Ausstrahlung.

Insgesamt gewinnt die London Fashion Week an Bedeutung. Nicht zuletzt, weil neben vielen kreativen jungen Talenten auch große Namen vertreten sind. Das Highlight der Woche findet am heutigen Nachmittag statt: Die Show von Burberry.