New York zwischen Glamour und Geradlinigkeit. Optimismus und Op-Art. Das Publikum ist bereits weiter gezogen, nach London, nach Mailand. Was nach acht Tagen Schauen-Marathon bleibt, sind erste Impulse für Frühjahr/Sommer 2013:

SCHWARZ-WEISS-MALER. Salt and Pepper. Black and White. Das war eine der wichtigsten Farb-Kombinationen der Designer. Großflächig und plakativ, subtiler im Detail oder als Druck. Immer edel und sophisticated.

STADT-NOMADEN. Der Ethno-Trend geht weiter. Urban wird er durch neue Muster, bunte Tücher, Fransen und exotischen Schmuck. Für echte Weltenbummler.

BOND(AGE)-GIRL. Fesseln, Riemen, Leder, Nieten. Festgezurrt und eingeschnürt. Sadomaso-Attitüde inklusive.

LÜCKEN-BÜSSER. Hier braucht es Mut zur Lücke. Cut-outs, Lochmusterungen, Netzeinsätze. Die nackte Haut darf ruhig blitzen.

STREIFEN-HÖRNCHEN. Ein bisschen Nationalstolz darf schon sein. Der Streifen erlebt sein Comeback. Für eine gerade Linie.

LADY-LINGERIE. Leichte Hängerchen, zarte Spitze, Tüll, Korsagen, Bodys, Highwaist-Panties und hervorblitzende BHs. Der Lingerie-Look verkörpert subtile Sexyness. Viel zu schade, um damit nur ins Bett zu gehen.

FOTO-MODELL. Je größer, desto besser. Punktuelle Akzente mit Fotodrucken reichen nicht mehr aus. Jetzt kommen Fotoprints als riesige Strandlandschaften, Blumenfelder und Skylines daher, die sich allover über Kleider, Röcke und Hosen erstrecken.