Auch im Big Apple gibt vor allem ein Thema die Richtung vor: Die Lust an neuer Direktheit. Stark über Dekoration und Plakativität, immer mehr auch über voluminöse Silhouetten. Das alles fast überall gepaart mit einer guten Prise Sport. Mal mit Streetwear-, mal mit Urban-Anklängen gemixt. So feuert Tommy Hilfiger ein Farb-Feuerwerk ab, das sich zwar in großen Teilen auf die Varsity-Klassiker Rot-Weiß-Blau konzentriert, aber massiv mit Blumendrucken und Farbflächen spielt. Und Trainingsanzüge ganz selbstverständlich in die aufgekratzten New Campus-Looks mixt.

Am stärksten sind jedoch die Styles, die auf Gucci-Romantik verzichten und eine neue Geradlinigkeit zelebrieren. Der haben sich auch Designer wie Todd Snyder (viele Tracksuits und Gym-Kobinationen), John Elliott (viel Sweat, Nylon und Denim) sowie Timo Weiland (vor allem mit den gezippten Trikot-Shirts) verschrieben. Was so ganz überraschend nicht ist. Oder zumindest zum Vibe des Schauenplatzes passt. Schließlich ist Manhattan Keimzelle von Fitnesskult und Bodystyling-Trends.