Manhattans Männer. Diese Woche laufen sie wieder. Zum fünften Mal finden in New York reine Männerschauen statt. Der Schauenkalender wartet nicht unbedingt mit einer großen Zahl prominenter Namen auf. Ist aber dennoch mehr als einen Blick wert. Nach London, Florenz, Mailand und Paris findet mit ihnen in New York das Finale der internationalen Menswear-Shows für Frühjahr 2018 statt.

Todd Snyder

 Der US-Designer ist das Highlight des ersten Schauentages. Wenn diese Newsline erscheint, ist mit seiner Show gerade das erste Highlight der New Yorker Tage gezeigt worden. Hierzulande ist Snyder noch immer fast nur Insidern bekannt. Zuletzt konnte er über die Kollaborations-Kollektion mit dem Sportswear-Label Champion an Bekanntheit zulegen.

Raf Simons

Eigentlich ohnehin einer der bekanntesten Designer, hat er durch die Übernahme der Kreativ-Leitung von Calvin Klein noch einmal deutlich an Prominenz gewonnen. Um seine eigene Kollektion zu zeigen, wählt der Belgier seine Wahlheimat New York. Er schließt damit den zweiten Schauentag um 9:45 Uhr Ortszeit.

Death to Tennis

Death to Tennis
Ein neuer Streetwear-Name geht immer. Vor allem dann, wenn er so gut klingt wie dieser. Death to Tennis spielt mit Workwear- genauso wie mit Urbanwear-Elementen. Und ist gar nicht so ganz neu: Seit fünf Jahren bringen die britischen Designer Vincent Oshin und William Watson schon Kollektionen heraus.

Boss

Boss
Die zweite Show nach dem Relaunch. Die erste unter voller Berücksichtigung der Integration der Labels Green und Orange in die Kernkollektion. Kreativ- und Produktvorstand Ingo Wilts hat mit einer progressiver ausgerichteten Hugo-Kollektion in Florenz vor wenigen Wochen schon einmal vorgelegt. Jetzt folgt die erste Summer-Show der Hauptmarke. Es dürfte eine starke Botschaft gen Casual-Business geben. Schließlich ist die Freizeit-Mode ein erklärtes Wachstumsfeld von Hugo Boss. Bei Gästen und Promis investiert die Marke verstärkt in Köpfe, die auch in den Social-Media-Kanälen großen Widerhall erzeugen können.

Theory

Uniqlo X Theory
Das zu Fast Retailing gehörende Label (u.a. Helmut Lang, Comptoir des Cottoniers, Uniqlo) ist einer der weiteren Mega-Namen der New Yorker Menswear-Woche. Die Marke bietet die komplette Garderobe an, vom Anzug bis zum Blazer, und zielt damit auf das dynamische Feld von Contemporary Fashion. Theory ist nicht nur in New York aktiv, sondern bringt diese Woche eine Kapsel-Kollektion aus drei verschiedenen Polo-Shirts mit dem Schwester-Unternehmen Uniqlo heraus (Foto).
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