Männerschauen im Big Apple. Nach London, Florenz, Mailand und Paris der Abschluss der Menswear-Catwalks. Manhattan kann zwar nicht mit einem annähernd so dicht gespickten Kalender punkten wie die europäischen Schauplätze. Dennoch lohnt ein Blick in die Metropole am Hudson River. Die Designer greifen auffällig häufig zu drei bestimmten Stilmitteln, um die Looks neu darzustellen.

Tyopografie

Das Spiel mit Wörtern und Buchstaben geht in die nächste Runde. Logo-Applikationen sind bereits ein starkes kommerzielles Thema, aktuell vor allem im jungen, urbanen Menswear-Markt. Jetzt bleibt es nicht mehr beim Chest-Print, stattdessen wandern plakative Buchstaben auch auf Accessoires wie Gürtel und Taschen.  

Rot

Es ist nicht gerade die Saison der Farb-Flashs. Doch vor allem ein Ton ist in New York immer wieder aufgepoppt: klares Rot. Ob als Outerwear-Statement bei Hugo Boss, Blockstreifen bei Todd Snyder oder Sweat-Shirt und -Hose bei Death to Tennis. Auch kleine Details wie Stitchings, Applikationen und Schriftzüge werden bevorzugt in Rot gesetzt. Auch Accessoires kommen in der Signalfarbe schlechthin.

Muster

Neue Patterns und Dessins legen sich über viele der Entwürfte für kommendes Frühjahr. Klassiker wie Camouflage und Millefleurs werden dabei mehr und mehr verfremdet, neu kombiniert und in Form, Farbe und Größe verändert. Vor allem die Kombination von Allover-Prints mit Streetwear-Ideen wie Sweat- und Bomber-Style, Running-Tights und Bermudas oder College-Jacken rückt die Micro- und Macro-Muster in neues Licht. Im Outfit kommt dabei ein Muster selten allein. Häufig ist die Kombination von mindestens zwei unterschiedlichen Dessins in einem Look.
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