Der strenge Winter hat auch bei Karl Lagerfeld Spuren hinterlassen. Der deutsche Designer hat den Grand Palais in eine Eisberglandschaft verwandelt, die Models wateten zu dem Lied „Eisbär" durch Zentimeter hohes Wasser auf dem Laufsteg. Wenigstens wurden sie nicht nass, dank dicker Fellboots und Pelzjacken. Kombiniert wurden sie zu den Chanel-typischen Tweed-Kostümen und -Jacken, die dieses Mal immer wieder mit Pelz, bei dem es sich durchweg um Fake Fur handelte, und Strick zusammenspielten. Der Reichtum der Kollektion besteht bei Chanel darin, möglichst viele Materialien in einem Teil zu vereinen.