Der Belgier überraschte dieses Mal mit einer Kollektion, die auf verblichene Pastelle anstelle kräftiger Farben und die für ihn so typischen Muster setzte. Insofern war es für van Noten auf den ersten Blick eine ungewöhnliche Kollektion. Smokingjacken kombiniert er über weiße Herrenhemden, die mehr Kleid als Hemd sind, oder zu hochgeschnittenen, weiten, ausgeblichenen, fast weißen Jeans. Maxiröcke zu strengen, kastigen Blusen. Dazwischen gibt es Kimonokleider mit platzierten Magnoliendrucken, die sich auch auf weiten Seidenhosen wiederfinden. Das war's dann aber auch mit Drucken. Zum Schluss dann noch etwas puderfarbene Pailletten für Kleider und Hosen, die in Verbindung mit weißem Männerhemd und schwarzer Smokingjacke ganz nonchalant aussehen. Da ist es dann wieder, Dries van Notens untrügliches Gespür für subtile Weiblichkeit. Auf den zweiten Blick war es dann eben doch wieder Dries van Noten.