An der Seine wird locker geschneidert. Extreme Easyness hält Einzug in die Menswear. Stoffe und Schnitte huldigen einer neue  Silhouette. Oversized durch und durch prägt die Männerschauen in Paris. Lässig im Schnitt, aber nicht immer in der Haltung. Auch Progressives, Street- und Sportswear kommen zur Geltung.

Power Nummer eins kommt von einem luftig geschnittenen Tailoring. Weite Tuchhosen sind die Stars der Looks. Tapered gehört der Vergangenheit an. Regular und weit sind die Beinkleider. Überall entspannt, extrem tief im Schnitt. Kein Po zu sehen, keine Oberschenkel und Waden. Sexyness wird neu definiert. Über Laissez faire-Stylings. Überweite Hemden bekommen über Streifen neue Kraft. Block- und Multicolor-Stellungen stechen hervor. Dazu Trekking-Sandalen, Loafer. Hauptsache offen. Hauptsache praktisch.

Power Nummer zwei erschließt sich aus Sports- und Streetwear, die sich farbig und ebenso extrem weit geschnitten in die Looks mixt oder über smartere Versionen einen neuen Hauch Preppyness entfacht. Trainingsjacken, technische Überwürfe und große Parkas setzen Highlights. Weit wird zu weit gemixt.

Die Logo-Mania geht weiter. Dicke Buchstaben und Badges sorgen für potenzielle Must-have-Teile. College-Kragen aus fetten Bomberjacken drehen Preppyness ins Aggressive. Lieblich wird es nie. Immer maskulin. Patten-Power auf derben Hemden inszeniert Safari-Stylings neu.  Gelb (sommerlich-lässig) und Rot (kraftvoll-extrem) geben den Looks Charakter.

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