Balenciaga. Nicolas Ghesquières Ideen weisen immer in die Zukunft, und so war es auch in seiner Winter-Kollektion. Der Designer spielte mit Proportionen, mit weiteren Formen, Farbe und überraschendem Materialeinsatz. Zum Start in die Saison ist seine Silhouette fließend und wird nach und nach skulpturenhaft. Grafische Schlichtheit prägt Mäntel und Kurzjacken aus gebondetem Leder und Doubleface-Cashmere in Grautönen. Fließende Kleider sind kastig geschnitten und aus einem Mix von Transparenz, Lamé-Glanz und Zebra-Muster. Mehr Struktur haben oversized geschnittene Sweatshirts aus Bonding-Stoffen zu knielangen A-Röcken. Sportliche Styles enthalten hoch geschnittene Jogginghosen aus leichten Hi-Tech-Materialien mit etwas Glanz.

Balmain:
Balmains neuer Designer Olivier Rousteing bleibt dem Erfolgsmodell der Marke treu. In seiner Winter-Kollektion dominieren Styles für Partys zwischen München und Los Angeles. Er erneuert den Look mit körperferner geschnittenen, kastigen Jacken und Westen, die mit gerader Power-Schulter an die 80er Jahre erinnern. Sie kommen allover mit Strass, Perlen oder Metallfäden bestickt, in Schwarz, petroligen Grüntönen und einem hellen Nude und wirken handwerklich, couturig und opulent. Für den Balmain-typischen sexy Touch sorgen darunter Hosen und Miniröcke, die etwas weniger knackig eng sind, etwa aus geprägtem Pannesamt.