Die Schauen sind gelaufen, die Schaufenster im Modehandel sind noch ein paar Wochen zu sehen. Zur Fashion Week in Paris haben die Visual Merchandiser der großen Kaufhäuser, Monomarken-Stores und kleinen Modehändler wieder einmal alles gegeben. Um das Modevolk auf sich und ihre besonderen Aktionen und Pop-up-Stores aufmerksam zu machen. Und auch langfristig in Erinnerung zu bleiben. Das sind die Top 10.

Gallery: Le Bon Marché, Paris



Le Bon Marché. Neonschrift ist zur Zeit eines der Trendthemen schlechthin im Visual Merchandising. Besonders schön und effektvoll eingesetzt wird das Gestaltungsmittel in den Schaufenstern von Le Bon Marché. Leitern, Gartenzäune, Wolken, Vögel und Blumen – ganz reduziert und überhaupt nicht krawallig wird mit Hilfe von Neon dort auf den während der Fashion Week geöffneten, zauberhaften Pop-up-Store „Villa Sacai“ aufmerksam gemacht.

Gallery: Le Printemps, Paris



Le Printemps. Auf den Kopf gestellt. Mit spektakulären Dekorationen bewirbt Le Printemps seinen noch bis 18. Oktober zu sehenden Kenzo Pop-up-Store. Da gibt es überdimensionale Beine à la Gullivers Reisen, schiefe Ebenen, Hände mit Taschen, die sich aus Löchern im Boden emporrecken und auch mal eine Schaufensterfigur, die kopfüber von der Decke baumelt.

Gallery: Chanel, Paris



Chanel. Sportlich, sportlich. Wer in die aktuellen Schaufenster bei Chanel schaut, kann den Schweiß von Turnhallen-Umkleidekabinen fast schon riechen. Rohe Metallspinte, gefüllt mit Chanel-Parfüms und Taschen, Gitterwände und Hanteln bilden einen reizvollen Kontrast zur Luxusmode.

Gallery: Brunello Cucinelli, Paris



Brunello Cucinelli. Dass sich Luxus auch gut mit Stilmitteln der eher niedlichen Kategorie verträgt, zeigt das Visual Merchandising des italienischen Herstellers. Im Mittelpunkt der Dekoration stehen possierliche Eichhörnchen, gefertigt aus Wollstoffen in zurückhaltenden Braun- und Grautönen, die das Fenster bevölkern.

Gallery: Galeries Lafayette, Paris



Galeries Lafayette. Wo hört die Mode auf und wo fängt der Hintergrund an? In den der amerikanischen Designerin Diane von Furstenberg gewidmeten Fenstern verschmilzt alles auf eindrucksvolle Art und Weise miteinander. Ob Schlange-, Leo- oder Op-Art-Print – die auffälligen Muster der Wickelkleider machen sich auch auf Rückwänden und Böden gut.

Gallery: Alain Figaret, Paris



Alain Figaret. Fahrradfahren ist Trend. Auch in Paris bewegen sich die hippen Großstädter immer lieber mit dem Zweirad als mit dem Auto oder der Metro durch die Stadt. Diese Strömung greift der Hemden-Spezialist Alain Figaret in seiner Herbstdekoration auf. Schlichte Fixies dienen als Blickfang und origineller Warenträger für Krawatten und Fliegen.

Gallery: Gucci, Paris



Gucci. Glausbausteine waren in den 70er Jahren das Gestaltungselement schlechthin für Außenwände von Treppenhäusern. Inzwischen ist das Material wieder angesagt. Gucci zeigt, wie Glasbausteine modern aussehen und sogar als Warenträger eingesetzt werden können.

Gallery: Dolce & Gabbana, Paris



Dolce & Gabbana. Ganz herbstlich, gewürzt mit einer Prise düsterer Romantik, präsentiert Dolce & Gabbana seine neue Kollektion. Für den natürlichen Look sorgen Pilze, Gräser und Laub. Im Hintergrund ziehen knorrige Äste Blicke an.

Gallery: Anthropologie, Paris



Anthropologie. Jeder kennt das noch aus seiner Kindergartenzeit. Im Herbst wurde kräftig Laub gesammelt und dann mittels Spritztechnik schöne, bunte Bilder hergestellt. Ähnliche Herbstbilder werden bei der Dekoration von Anthropologie bei BHV Marais eingesetzt. En Masse an den Rückwänden angebracht und entsprechend beleuchtet, ergibt sich so ein stimmungsvolles Herbst-Ambiente.

Gallery: Hermès, Paris



Hermès. Die französische Luxusmarke trifft mit ihrer Dekoration ins Schwarze. Im Fokus stehen große Zielscheiben in herbstlich düsteren Farben. Die Herrenmode wird in einem schwarz/grauen Ambiente präsentiert, bei Damenmode domininieren Herbstfarben, von Rostbraun bis Moosgrün. Effektvolle Eyecatcher sind mit kupferfarbener Lochfolie bezogene, stilisierte Baumstämme.

In der TW 41 vom 09. Oktober 2014 lesen Sie die umfangreiche Analyse zur Paris Fashion Week, Teil 2. Die digitale Ausgabe steht bereits am 08. Oktober 2014 ab 18 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.