Haider Ackermann: Haider Ackermann präsentiert sich etwas reduzierter, cleaner als in der Vergangenheit, etwa mit seinen schlichten tannengrünen Seidenblusen, die er zu schwarzen Herrenhosen kombiniert. Doch ohne Drapierungen geht es dann doch nicht. „Ich liebe es einfach zu wickeln”, sagt er selbst nach der Show. Und so gibt es die für ihn typischen Jacken und Mäntel, die er dieses mal mit Ledergürteln auf Taille bringt. Dadurch gewinnt die Kollektion an Facettenreichtum, nicht zuletzt auch wegen seines gekonnten Umgangs mit Farbe. Als einer der wenigen Pariser Designer setzt Ackermann auf die gesamte Herbstlaubfarbigkeit und erstaunlich wenig Schwarz.

Jean Paul Gaultier: Jean Paul Gaultier zeigt Satinjacken und Trenchcoats mit überdimensionaler Kapuze zu Samt-Leggings. Kastige Jacken zu knieumspielenden Röcken, immer im Farbspiel von Orange-, Rost- und Rottönen in Kombination mit Schwarz. Hin und wieder auch mit den für Gaultier typischen Mustern. Nur in der Linienführung war der französische Designer vielleicht etwas zurückgenommener als sonst.