Bald Halbzeit in Paris, keine Zeit zu rasten. Die Geschwindigkeit zieht an. Zu spüren bei Dior. Chefdesigner Raf Simons verjüngt die Kollektion im Zeitraffer. Er verschiebt den Fokus: weg vom Red Carpet, mehr ins Leben. Dior ist dynamischer und kommerzieller denn je.

Isabel Marant schärft ebenfalls ihr Profil, ein nötiger Schritt, verabschiedet sich von gerüschten Röckchen und kurzen Hängerchen. Für Herbst/Winter 2014/15 setzt sie klar auf Grunge. Grobe, maskuline Stoffe und Schnitte. Erdfarben. Hosen in weiter Karottenform bis zur Taillle hochgezurrt. Blazer mit exaltierten Schultern. Holzfällerhemden, couturig interpretiert.

Hussein Chalayan bleibt seiner minimalistischen Ästhetik treu, Drapés und Fältelungen drehen die Kollektion ins Feminine, Weiche. Der Designer präsentiert den Aufsteiger der Saison: den Hosenrock.