Kenzo und Berluti gehörten zu den Highlights unter den 40 Schauen der Pariser Men’s Fashion Week. Die großen französischen Labels Louis Vuitton, Dior, Hermès und Lanvin hielten mit starken Schauen, was sie versprachen. Interessante Botschaften schickten auch Raf Simons und andere Avantgardisten von Rick Owens bis Phillip Lim über den Laufsteg.

Die Pariser Designerszene ist international, bunt und individualistisch. Der Trend der Saison war dennoch eindeutiger als sonst: Es wird schlicht, es wird sophisticated, es wird sauber. Eine helle Farbigkeit sorgt für sommerliche Leichtigkeit. Must have-Teile der Saison sind das doppelreihige Sakko, Bermudas und weitere Hosenformen. Mann will sich nicht mehr einengen lassen.

Die Top-Themen der Pariser-Schauen:


ANZUG-POWER. Der Anzug ist der Star. In sämtlichen Facetten. Zweireiher-, Drei- oder Vierknopf-Typen sorgen für Spannung. Markante Schnitte setzen Power-Suits in ultramodernes Licht.

GLANZ-PARADE. Es darf schimmern. Hightech ist hoch im Kurs. Besonders über extraweite Jackets und Blousons sowie Neon-Accessoires.

MESH-MANIE. Luftiger geht’s nicht. Supergrobe Maschen und fast transparente Mesh-Qualitäten machen vor nichts halt. Auch coole, maskuline Biker-Styles werden so auf Sommer getrimmt.

DRUCK-WELLE. Die Print-Orgie lässt nichts aus. Neben Inspirationen aus der Natur zieren viele Minimals, pixelige und teils grafische Elemente die Looks.

Eine ausführliche Analyse der Pariser Schauenwoche lesen Sie in der TW 27, die am 5. Juli 2012 erscheint, oder heute ab 22 Uhr über die iPad-App der TextilWirtschaft.