Intensive Menswear-Wochen. In London, Mailand und Paris haben die internationalen Menswear-Designer gezeigt, was im Frühjahr 2018 das Business mit Männermode prägen soll. Klare Looks und starke Produkte geben viel Raum für neue Impulse. Vor allem zwei Richtungen dominieren dabei das Geschehen.


Workwear ist Top-Treiber. Kaum eine Kollektion, die nicht mit Elementen aus Arbeitsbekleidung oder dem Uniform-Universum spielt. Vor allem Jacken und Hemden verändern sich dadurch extrem. War mit der Slim-fit-Welle das Thema Brusttasche auf Shirts im Grunde abgehakt, kommt es jetzt umso dicker: Pattentaschen werden oft beidseitig und großflächig eingesetzt. Im gleichen Atemzug werden die Hemden wieder ein gutes Stück weiter. Ähnlich in der Outerwear: Das Field-Jacket ist der neue King. Und wenn auch nur als Zitat, vor allem über den Einsatz aufgesetzter Taschen.


Streetwear ist nicht wegzudenken. Während kaum klassische Anzüge das Schauentreiben aufmischen, ist ein anderer Style präsenter denn je: der Trainingsanzug. Ob supersoft und luxuriös oder knallfarbig und kraftvoll – Tracksuits sind Designers Liebling. Und alles was sonst noch dazugehört: Looks mit Sneakern, Slidern, Trekkingsandalen. Windbreaker und Polos, die Colour-Blockings und Oversized-Schnitten mit einen guten Schuss Retro auftanken. Vor allem Wordings sind dabei als grafisches Element nicht zu vernachlässigen. Und das sowohl klassisch als Front Print als auch innovativ im Detail, etwa wenn Zipper bedruckt werden.

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