Paris und New York, Stockholm und Berlin – von den Laufstegen kommen wichtige modische Signale. Auch für den Streetstyle-Markt. Zum Sommer 2013 sogar schriftlich – in Form von Typo-Prints. Aber auch Sportswear-Einflüsse werden wieder stärker spürbar. Generell gilt: Es darf plakativ sein. Die wichtigsten Impulse von den internationalen Schauen für den Streetstyle-Markt:

SCHRIFTVERKEHR. Statements trägt man wieder stolz auf der Brust. Ob ironischer Slogan oder Lebensmotto. Man zeigt wieder, was man trägt. Plakativ und ohne Scham. Richtig ins Rollen gebracht haben den Trend die Sweatshirts, die Kenzo diesen Herbst lanciert hat. Mit Kenzo-Schriftzug und Tigerkopf. Vielerorts sind die Teile ausverkauft. Und so ist es nicht verwunderlich, dass das Thema zum kommenden Sommer weitergespielt wird. Namen wie Custo Barcelona, Marc by Marc Jacobs, Louis Vuitton und Dsquared² haben ebenfalls Logo-Prints im Programm.

SPORTSKANONEN. Jogginghosen sind die neuen Skinnys. Neu interpretiert natürlich. Ob in Seide oder Sweat. Im Stilmix kombiniert sind sie trotzdem alltagstauglich. Zum Blazer. Zum Glitzertop. Zur Seidenbluse. Ob bei Donna Karan oder Stella McCartney, Ohne Titel oder Alexander Wang. Technische Materialien, Kapuzen als Details, Zipper, sportive Pullis mit ausgefeilten Details – wer Inspirationen in diese Richtung sucht, wird fündig.

STRICHMÄNNCHEN. Ob Hemd oder Hose, Jacke oder Jacket, Pulli oder Pullunder – die Mode geht auf Streif(en)tour. Am besten in Schwarz/Weiß. Mal regelmäßig, mal im Block. Für Frauen und Männer gleichermaßen. Neu daran – und besonders stark vertreten – sind Längsstreifen, die Maxiröcke genau wie Hemden zieren. Oft sind sie in Schwarz/Weiß gehalten. Hier steckt großes kommerzielles Potenzial.

Eine ausführliche Catwalk-Analyse finden Sie in der TW 44 vom 1. November 2012. Die digitale Ausgabe steht bereits am 31. Oktober 2012 ab 18 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.