Kein Zweifel mehr: die neuen Ideen, die wichtigsten Impulse für die Männermode kommen derzeit aus der Tradition. Nach Florenz und Mailand, nach Berlin und Paris ist die Sache klar für Herbst 2012: Schnitt, Schneiderkunst, Qualität im Stoff und sicheres Styling drehen die Männermode in eine neue Richtung.

Es sind gute alte Bekannte, die jetzt für frische Ideen und Impulse sorgen. Wir haben fantastische Mäntel – Pea Coats, Trenchcoats, maskuline Montgomerys. Wir haben Cordanzüge und Cordsakkos. Wir haben schlanke Wollhosen, schmale Westenanzüge, pulloverweich gemachte Zweireiher.

Wolle ist das Fundament, auf dem alles aufbaut – bis hinein ins Feld urbaner Sportswear-Looks: Da sind knackige Cabans, markant geschnittene Blousons, Anoraks in High Tech-Wool. In die gleiche Familie gehören rustikale Pullover und grobe Maschen, die man auch als Blazer oder Jacke tragen kann. Wichtig bleibt die schlanke Silhouette. Klassik ist nur zeitgemäß, wenn sie schmal und körpernah geschnitten ist.

Farblich bleibt es reduziert und ruhig. Einen neuen Ton setzt Rot. Hier öffnet sich ein facettenreiches Bild: Es geht von Purple über tiefe Merlotbilder bis zu sanften Grau plus Rot-Nuancen. Camel ist zurück, perfekt zu Blau und Grau. Blau bildet nach wie vor die Basis. Blau ist die beste Männerfarbe.