Am Mittwoch präsentierte Chanel die neue Métiers d’Art Kollektion. Als Location für das Zusammenspiel zwischen Paris und Hamburg wählte Karl Lagerfeld die Hamburger Elbphilharmonie. Der Designer fädelte Bilder des Hamburger Hafens mit gleitenden Silhouetten der Handelsflottenarbeiter und kombiniert es mit modischen Chanel-Aspekten.

Die Kollektion weist eine klare und elegante Linie auf. Der Look wird durchbrochen von Matrosenkragen, mehr oder weniger taillierten Jacken, langen Redingoten, Miniröcken und extraweiten Hosen. Ziel von Lagerfeld war es die 90-köpfige Besatzung von „Seglern die nicht ins Wasser gehen“, weiblich zu machen.

Tweed wird kombiniert mit Wollstoff, Kaschmir und Flanell. Weiterhin findet ein Wechselspiel zwischen Seidencrêpe, Chiffon und leicht funkelndem Jersey statt. Die Farbpalette stellt sich aus Schwarz, Beige, Grau, Marineblau und Ziegelrot zusammen, wird gelegentlich mit goldenen und roten Akzenten ergänzt und verbindet den Pariser Look von Chanel mit den orangefarbenen Tönen der Hamburger Architektur.
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