Von Hart bis zart. Von tough bis transparent. Von Bella Donna bis Gym-Girl. Von Nylon bis Spitze. Von rich bis reduziert. Die Trends von den Mailänder Laufstegen sind breit gefasst. Viele bekannte Themen werden weitergedreht und neu interpretiert.

So gibt es nach wie vor eine Tendenz zu Richesse und viel Dekoration. Auch wenn Alessandro Michele bei Gucci etwa, zwar seiner Idee und Handschrift treu bleibt, aber doch für seine Verhältnisse deutlich abgespecktere Looks zeigt. Prada und Bottega Veneta dekorieren ebenfalls exzessiv. Mit Nieten und Metall-Besatz in Hülle und Fülle, bei Prada darüber hinaus mit Comic-Garnitur. Glamourös bleibt es auch bei Dolce&Gabbana und Moschino sowieso.

Es gibt aber auch das Ruhige, Cleane. Bei Jil Sander, wo Lucie und Luke Meier ein sehr solides Debüt abgeliefert haben, genauso wie bei Gabriele Colangelo, Tod‘s oder Arthur Arbesser. Auch Tailoring und jede Menge Mäntel für eine Frühjahrssaison passen in dieses Bild.

Sport bleibt schließlich ebenfalls ein wichtiges Leitbild über Gummizüge, Ripsbänder, Tunnelzüge, Colorblocks, Nylon-Qualitäten Blousons und die Neuerfindung des Windbreakers als modisches Must-have.