Der Großteil der Bevölkerung in Deutschland startet optimistisch ins neue Jahr – allerdings etwas verhaltener als im Vorjahr. Hatten zum vergangenen Jahreswechsel 56% der Bevölkerung hoffnungsvoll ins neue Jahr geblickt, sind es in diesem Jahr nur 49%. So das Ergebnis der alljährlichen Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach, für die mehr als 1800 Menschen in Deutschland befragt wurden. Das Institut ermittelt die Stimmungslage der Bevölkerung zum Jahreswechsel seit 1949. In der Vergangenheit sei diese ein zuverlässiger Indikator dafür gewesen, wie sich die Konjunktur im folgenden Jahr entwickeln würde, so das Institut.

Trotz der leichten Eintrübung sei der diesjährige Wert im Langzeitvergleich als hoch zu bewerten. „Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt“, so die Autoren der Studie. Trotzdem sind die Konsumenten zunehmend verunsichert. Blickten an Sylvester 2010 noch 21% mit Skepsis ins neue Jahr, sind es in diesem Jahr 26% der Befragten. 17% (Vorjahr: 13%) gaben sogar an, mit Befürchtungen ins neue Jahr zu starten. 8% waren unentschieden.