Welche Hose wollen Frauen jetzt? Die neuen Trends – lässige Bundfalten und gemäßigte Schlaghosen, Mom's Pants und Culottes – oder doch lieber die fast nicht mehr wegzudenkende hautenge Röhre? Und welche Faktoren spielen beim Kauf der perfekten Hose noch eine wichtige Rolle? Der Reality-Check.

Guel Walls (28), Consultant: „Oversize und Bundfalten sind okay, nur lang muss die Hose bitte sein. Verkürzte Hosen sollten eher skinny sein, das sieht einfach besser aus. Ich achte sehr auf hochwertige Materialien, synthetische Stoffe gehen gar nicht. Meistens kaufe ich bei Zara, Mango und Vero Moda ein und gebe zwischen 50 und 100 Euro für eine Hose aus. Über neue Modelle informiere ich mich im Internet, in Zeitschriften oder ich stöbere in meiner Mittagspause nach Lust und Laune auf der Zeil in Frankfurt.“

Nicole Kurpiela (41), Assistentin der Geschäftsleitung: „Die breiten Modelle für den kommenden Herbst und Winter sind nicht mein Stil. Auf keinen Fall Bundfalten. Ich trage eher enge, dunkle Jeans von keiner besonderen Marke. Sie muss mir einfach gefallen. Für eine gute Hose gebe ich zwischen 70 und 80 Euro aus.“

Annalena Wendt (21), Auszubildende: „Die neuen Hosen … schwierig. Es kommt auf die Person und deren Stil an, ich persönlich würde sie nicht anziehen. Ich liebe Röhrenjeans und den Skinny-Look. Die einzigen etwas weiteren Hosen in meinem Schrank sind Chinos. Für eine gute Jeans aus weichem Stretch gebe ich auch gerne zwischen 60 und 70 Euro aus, Hauptsache komfortabel. Online informiere ich mich bei Hosen nie, da gehe ich direkt zu Zara oder H&M, manchmal auch P&C.“

Sabine Riechel (37), Lehrerin: „Schrecklich, diese weiten Hosen! Die sehen aus wie ein Sack, wenn man nicht Größe 38 trägt. Groß und schlank muss man dafür sein, sonst sieht’s doch zu gedrungen aus. Ich trage am liebsten Jeans oder Chinos in den Farben Dunkelblau und Schwarz in den kalten Jahreszeiten, knallig im Sommer. Entweder informiere ich mich in Zeitschriften oder stöbere durch die Läden, aber mein Lieblingsladen ist und bleibt Breuninger – da finde ich immer die passende Hose und gebe auch mal 200 Euro aus.“

Christina Presenti (22), arbeitssuchend: „Ich finde die neuen Modelle schön. Die sehen sehr gemütlich aus. Ich persönlich würde aber eher enge Formen tragen. Am liebsten kaufe ich bei Zara, H&M, Mango oder Galeria Kaufhof ein und wäre bereit, zwischen 30 und 40 Euro für eine Hose aus gutem Material auszugeben.“

Naja Stellmach (links, 19), Studentin: „Die Hosen sehen an den ganzen Models gut aus, und ich würde sie auch kaufen, wenn es mir steht. Ist aber eher ein Modetrend und in meinen Augen nichts Klassisches. Deshalb würde ich maximal 70 Euro dafür ausgeben. Ich kaufe ungern Hosen bei H&M, da mir die verwendeten Materialien nicht gefallen. Boyfriend-Hosen gehen immer, die Hose sollte zum gesamten Outfit stimmig sein. Lieblingsmarken habe ich nicht. Wo ich kaufe, bleibt immer dem Zufall überlassen.“

Nina Müller (31), MTA: „Die breiten Hosenmodelle mit den Bundfalten gefallen mir gar nicht, dafür bin ich nicht der Typ. Im Herbst und Winter trage ich gerne Stiefel, deshalb tun es nur schmale Hosen, die man schnell reinstecken kann. Blau oder schwarz sollte die Hose sein, gut passen und eine niedrige Leibhöhe haben. H&M, Esprit und P&C bieten gute Hosen, mehr als 120 Euro würde ich nicht ausgeben. Inspiration hole ich mir durch Magazine, Fernsehen oder im Gespräch mit meinen Freunden.“

Umfrage: Dorothea Zaczynski



Einen umfassenden Styling-Guide für die neuen Hosen-Formen finden Sie in der TW 44 vom 30. Oktober 2014. Die digitale Ausgabe steht bereits am 29. Oktober 2014 ab 18 Uhr als Download im iTunes-Store zur Verfügung.