Die Modeanbieter in Einkaufszentren haben von den Wetterkapriolen in der 1. Woche des Jahres profitiert. Sturmtief Andrea hielt mit Unwetterwarnungen, starken Regenfällen und stürmischen Böen ganz Deutschland in Atem. Der Deutsche Wetterdienst warnte sogar davor, hinauszugehen. Keine optimalen Bedingungen für einen Schaufensterbummel in der Innenstadt. Und so lief es gerade bei Händlern in 1a-Lagen verhältnismäßig schlecht. Sie meldeten laut TW-Testclub, dem teilnehmerstärksten Panel im deutschen Textileinzelhandel, einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 4% und schlossen die Woche damit unterdurchschnittlich ab. Denn insgesamt verzeichnet der deutsche Modeeinzelhandel einen Umsatzzuwachs von 1% auf einer Vorlage von plus 21%.

Plus 10% in den Centern

Das ordentliche Plus konnten die Modeanbieter in Einkaufszentren allerdings noch toppen. Sie schlossen die Woche mit einem Umsatzplus von durchschnittlich 10% ab. „Samstag war Centerwetter und die Kauflaune top", heißt es bei einem Young Fashion-Anbieter in Thüringen. Angesichts einer hohen Vorlage von durchschnittlich plus 24% aus dem Vorjahr war es für die Händler in Centern eine starke Woche.