Die Trüffelsuche geht weiter. Heute auf der Capsule. Mittlerweile zeigen sich hier 100 modisch progressive DOB- und HAKA-Kollektionen, im Sommer waren es noch 75. Dementsprechend mehr Besucher tummeln sich hier. Neben bekannten wie Wood Wood, April77 und Stutterheim gibt es hier etwa ein Dutzend Labels (unbedingt) to watch.



SUPREMBEING. Ein alter Bekannter. Seit 2005 wird das englische Label in Deutschland vertrieben, mittlerweile werden rund 40 Kunden hierzulande beliefert. Jetzt kommt noch einmal ein Schub. Der Stand ist der größte auf der Capsule, hier ist am meisten los, die Kollektion ist mittlerweile mit Schuhen und DOB richtig rund. Dazu kommen immer wieder erfolgreiche Kooperationen mit Streetstyle-Künstlern für T-Shirts, die in der Presse gefeiert werden. Die deutschen Einkäufer lieben die farbenfrohe Outerwear und den Strick. Und die Preise: Windbreaker beispielsweise kosten im EK 38 Euro.

BWGH. Brooklyn We Go Hard. Das steckt hinter dem Akronym. Guter Name für ein Label, das aus Paris kommt. Macht zumindest neugierig. Die Geschichte dazu auch: Das Label, 2010 gegründet, seit 2011 in Deutschland erhältlich, hat mit T-Shirts begonnen, die von Straßenkünstlern aus Brooklyn bedruckt wurden. Mittlerweile ist die Kollektion um Strick und Outerwear gewachsen. Die EK-Preise liegen bei 22 Euro für Shirts, bei 60 Euro für Hemden. Der Vertrieb läuft über Further Development, Berlin.

ONTOUR. Einige Jahre Erfahrung auf dem deutschen Markt haben das niederländische Menswear-Label zum Umdenken gebracht. Zum Herbst ist fast die gesamte Kollektion um 20% preiswerter als zuvor. Parkas kosten nun im EK 76 Euro, eine echte Daunenjacke 120 Euro. Der Look: kernig, cool wie etwa Fjällräven. Entsprechend mehr wurde diese Saison bereits geordert, heißt es. Modisch interessant sind nächste Saison vor allem die Oxfords mit witzigen Stickereien, das Highlight: ein kleiner Fuchs.