Abseits der etablierten Messen gibt es eine Menge neuer und noch nicht ganz so verbreiteter Labels zu entdecken. Zum Beispiel auf der Seek:


Billy and I. Ein Pärchen, jede Saison erleben sie etwas Neues und benötigen die entsprechenden Klamotten. Das ist der rote Faden von Billy and I. Sie sind von Haus aus eher rockig angehaucht, mögen besondere Materialien, vor allem Seide. Nächsten Winter trägt sie weite Marlenehosen aus softem Leder, das Herzstück der Kollektion. Er trägt Bundfalte. Die EK-Preise starten bei 60 Euro und gehen bis zu 126 Euro für einen Mantel.

Billy and I
Billy and I


Sydney Brown. Eine vegane Schuhkollektion. Oh Gott! Aber eine sehr schöne. Alle Schuhe werden aus hochwertigem Kunstleder aus Italien gefertigt. Ganz clean, ohne irgendwelche Öko-Anklänge. Die Designerin kommt aus L.A. Und kann nur Fashion, sagt sie. Zuvor hat sie Techno-Events in Japan organisiert. Interessante Geschichte. Es gibt vier Schuhtypen: Ankleboots, Wedges und Stiefeletten. An den Leisten sieht man die japanischen Anklänge. Die EK-Preise liegen zwischen 115 und 130 Euro.

Sydney Brown
Sydney Brown


Vanishing Elephant. Manchmal gibt es keine Story hinter einem Namen. Die Macher fanden Vanishing Elephant einfach interessant. Sie wussten, diesen Namen merkt man sich. Vor allem aber, weil eine sehr gute HAKA-Kollektion dahinter steckt. Ob Patchwork-Jacken, gemusterte Hemden oder gesteppte Sweater, hier gibt es alles, was junge Hipster zurzeit wollen. Auch ordentliche Anzüge, zu denen dann großflächig gemusterte Karohemden und Strickkrawatten gestellt werden. Socken und Schuhe bietet das Label auch. Komplette Outfits für unter 400 Euro. Im EK kosten die Teile im Schnitt 45 Euro.

Vanishing Elephant
Vanishing Elephant


Stutterheim. Den Friesennerz haben wir kürzlich als Aufsteiger propagiert. Und junge Männer lieben dieses unkonventionelle Teil. Sie werden auch die Jacken von Stutterheim lieben. Das schwedische Label hat klassische skandinavische Regenjacken neu interpretiert. Slim Fit, aus gewachstem Polyester oder Baumwolle, immer mit Cotton-Lining. Alles wird handgemacht und in Schweden produziert. Jede Jacke ist gestempelt und nummeriert. Dazu gibt es Gummistiefel, die den original Army-Boots aus den 70er Jahren nachempfunden sind. Die Stiefel kosten im EK 70 Euro, die Regenjacken starten bei 170 Euro.

Stutterheim
Stutterheim


Soulland. Dieses Label gibt es bereits seit Jahren, aber ein Blick lohnt dennoch. Durch Kooperationen wie zuletzt mit dem UK-Label House of Billiam kommt jede Saison etwas überraschendes in die Kollektion. Zum Winter sind es gepatchte Baseball-Blousons mit dickem Strickbund. Daneben gehören Dufflecoats mit russisch inspirierten Stitchings und schlanke Intarsienpullis zu den Highlights. Die Accessoires-Kollektion wurde um Herrenhüte in Baseballmützenform erweitert. Die EK-Preise liegen bei 64 Euro für Strick und gehen in der Spitze bis zu 216 Euro für Mäntel.

Soulland
Soulland


Purified. Aus dem Hause Hudson kommt zum Winter eine neue Schuhkollektion. Gewohnt progressiv, aber für eine erwachsenere Klientel. Für Frauen gibt es Stiefeletten, College-Pumps und Chelsea-Boots mit fetten Blockabsätzen. Das Leder ist auf Hochglanz  poliert und hat einen leichten Farbverlauf. Für Männer gibt es unter anderem schlanke Budapester und Monks mit hellen Traktorsohlen darunter. Die EK-Preise starten für Frauenmodelle bei 104 Euro, die Männer bei 147 Euro.