Prima: Pitti. Heute: Orderauftakt der Menswear in Florenz. Neben den angestammten Größen aus Sports- und Formalwear bringen sich auch kleine, feine Labels zur neuen Orderrunde in Stellung. Interessante Kooperationen und Konzepte drängen auf den Markt. Die Palette an Möglichkeiten, Menswear-Sortimente neu aufzuladen und aufzubrechen, ist enorm. Das gilt für moderne Konfektion ebenso wie für Knitwear, Sports- und Urbanwear. Ein Wegweiser, zusammengestellt von der HAKA-Redaktion der TW.

Ron Dorff. Sport im Skandi-Franco-Style. Das Label Ron Dorff vereint schwedische wie französische Design-Einflüsse in einer Kollektion, die Sportswear für Männer bieten will, die sowohl fürs Training als auch für ganz normale Freizeit-Looks taugt. Logo- und Slogan-Sweatshirts, Hoodies, Shorts und Tank-Tops gehören zu den Key-Styles der Kollektion. VK-Preise liegen bei 65 Euro für T-Shirts, 125 Euro für Pullover und Tennis-Shorts sowie 18 Euro für Basecaps.
Section: Futuro Maschile
Stand: 27
Localization: SALA DELLA RONDA

Halo.
Wer das Trendwort Athleisure noch hören kann, sollte hier mal genauer hinschauen. Die Macher des dänischen Activewear-Labels Newlinesports haben mit ihrer Kollektion Halo genau diese Welt im Sinn. „Funktionalität und urbanen Style auf das nächste Level“ zu heben, ist klare Ansage des Gründers Rasmus Storm. Jetzt sind die Skandinavier auch in Florenz am Start. Erste Stores wie The Penguin Studio in Amsterdam mischen die Performance-Produkte wie Longsleeves (VK rund 80 Euro), Tights (95 Euro) und Shorts (70 Euro) bereits zwischen trendige Looks à la Samsoe Samsoe und Ami Paris. 
Section: Touch
Stand: D/9
Localization: ARENA STROZZI

Fox Haus.
Die Spanier um Fox Haus zelebrieren hochwertige Wäsche und cleane, gemütliche Shirts. Teile zum Herumlümmeln und Wohlfühlen bekommen ein Luxus-Update. Alles ganz avantgardistisch inszeniert und im Sinne einer zeitgemäßen Loungewear entwickelt, die schon in den vergangenen Saisons auf den Messen immer größere Bedeutung erlangt. Labels wie The White Briefs, Mey Story oder Wahts zeigen, dass solche Styles längst keine Randerscheinung mehr sind. Und eine Sunspel oder Zimmerli-Ecke im Top Genre-Laden hat noch nie geschadet. Hier dreht sich was abseits von Jackets und Suits.
Section: Touch Pop up
Stand: B/9
Localization: ARENA STROZZI

Griffin.
Neu nicht unbedingt, aber derzeit wieder topaktuell: Griffin Studio gibt es bereits seit 22 Jahren. Das britische Label hat sich seit jeher technischen und funktionalen Aspekten der Menswear verschrieben. Ob es nun gerade Trend war oder nicht. Jetzt ist es definitiv Trend – und damit ein Grund mehr, die Briten wieder auf den Schirm zu nehmen. Zum Portfolio gehören Techno-Parkas, Mesh-Bomber, Wendejacken sowie Shorts und Cargo-Hosen. VK-Preise liegen zwischen 400 Euro für Jacken, 300 Euro für Hosen und 180 für Shorts. Bisher gehören zu den Kunden besonders progressive Konzepte wie Darklands in Berlin oder The Bureau in Belfast/Nordirland.
Section: Touch

Umbro X House of Holland.
Neue Aufstellung. Die leicht angestaubte Fußball-Marke Umbro hat sich mit dem Designer Henry Holland zusammengetan, um auf dem Pitti Uomo eine Fashion-Kapsel zu lancieren. So soll das Coolness-Comeback gelingen. Wichtigste Elemente der Linie sind plakative T-Shirts und Sweats, die mit plakativen Drucken, sowohl Muster als auch Logos, versehen werden.
Section: Touch
Stand: A/18
Localization: ARENA STROZZI

Allterrain.
Hier ist jedes einzelne Detail funktional, nichts rein dekorativ. Form follows Function – das ist oberstes Gebot für das japanische Label  Allterrain. Möglichst wenig Nähte, ausgefeilte Belüftungssysteme, maximaler Komfort. Die Styles, die es für Männer und für Frauen gibt, sind dementsprechend hochfunktional, aber supermodern und minimalistisch im Design. Dahinter steht mit seinem geballten Know-how der Sportspezialist Descente. Allterrain ist vor allem für Premium-Sortimente interessant: Die Jacken kosten im VK etwa 1000 Euro.
Section: Futuro Maschile
Stand: 9
Localization: SALA DELLA RONDA