Schmuck liegt im Trend. Das sagen auch 63% der Befragten im TW-Testclub. Das Geschäft mit Echt- und Modeschmuck entwickelt sich dynamisch. Damit es so bleibt, brauchen die Sortimente permanente Erneuerung. Hier kommen ein paar frische Namen.

Elena Hecker hat ihre Designkarriere eigentlich 2005 mit Abendtaschen begonnen. 2008 kam dann die Schmuck-Kollektion unter dem Namen der Designerin aus Düsseldorf hinzu, für die sie inzwischen fast schon bekannter ist. Venezianische Kristalle treffen dabei auf Murano Glassteine, üppige Ohrringe auf filigran gefertigte Ketten. Per Lasertechnik aufwendig ausgeschnittene Ohrringe und Anhänger gehören ebenso zum Portfolio wie vielfältig verschlungene Halsbänder. Laufstegtrends gepaart mit italienischem Understatement lautet das Credo von Elena Hecker. Dabei liegen die VK-Preise im Schwerpunkt zwischen 150 und 500 Euro. Der Vertrieb läuft über das Label selbst.
Elena Hecker
Elena Hecker


PlietS.H. „Plietsch“ ist der norddeutsche Begriff für clever, pfiffig oder smart. Genau das sind auch die Accessoires von Designerin Stefanie Hartwig, die ursprünglich aus Schleswig-Holstein kommt und nun ihr Atelier in Berlin-Kreuzberg hat. Ihre Initialen tauchen auch im Namen des Labels auf und sind deshalb speziell hervorgehoben. Viel Herzblut steckt in den filigranen Ketten, Armbändern und Ohrringen. Da gibt es zum Beispiel ein Collier aus Feinsilber mit dem glückbringenden Aquamarin-Stein für Seeleute oder geflochtene Armbänder mit Kreuzanhängern, die als schutzstiftende Begleiter dienen sollen. Die VK-Preise liegen um 100 Euro bei einer Kalkulation von 2,8. Shops wie Styleserver, Berlin,, Ikona in Hamburg oder Kikidi, Mannheim, führen das Label bereits. Der Vertrieb läuft über die Designerin selbst.
PlietS.H
PlietS.H


Rita in Palma – das ist Schmuck mal ganz anders. Denn bei Rita in Palma ist alles gehäkelt. Da gibt es kleine, mit antiken Glasknöpfen besetzte Bubikragen, zarte Häkelgebilde als Anhänger an einer Goldkette oder knallbunte Mohair-Krägen. Für Männer werden Fliegen und Gürtel angeboten, natürlich ebenfalls gehäkelt, zum Beispiel aus feinen Lederbändern. Alles wird nach der traditionellen türkischen „Igne Oyasi“-Technik gefertigt. Dabei setzen türkische Frauen die Ideen der beiden Berliner Designerinnen Ann-Kathrin Carstensen und Ana Nuria Schmidt um, die hinter dem Label stehen. VK-Preise dieser handwerklich anspruchsvollen Kunstwerke liegen zwischen 150 und 300 Euro. Der Vertrieb läuft direkt über das Unternehmen.
Rita in Palma
Rita in Palma


S.T.A.M.P.S. ist eigentlich mit Uhren im Briefmarken-Look gestartet, die in einer Art Baukasten-System in vielfältig austauschbar sind. Dahinter steckt unter anderem einer der Swatch-Erfinder. Inzwischen bietet S.T.A.M.P.S. auch eine Schmuckkollektion, die genauso wandelbar ist. Acrylsteine treffen dabei auf Kristall-Elemente und Seidenbänder. Ketten und Armbänder im wilden Material- und Formen-Mix sind die Folge. Dabei reicht die Farbpalette von Neonpink über Candy-Pastelle bis zu Naturtönen. Gefertigt wird das Ganze übrigens in einer italienischen Produktionsfirma, die auch Knöpfe für Prada produziert. VK-Preise: 100 bis 300 Euro. Der Vertrieb läuft über das Label selbst.
S.T.A.M.P.S.
S.T.A.M.P.S.


Wildfox Jewelry. Emily Faulstich und Kimberley Gordon vom Kult-Label Wildfox aus L.A. haben nun zusätzlich eine Schmuck-Kollektion auf den Markt gebracht. Inspiriert sind die Ketten, Armbänder, Ringe und Ohrringe von berühmten Italo-Romanzen und alten Westernfilmen. So zieren die Accessoires zum einen romantische, verspielte Motive wie Blumen, Rosenkränze und Liebestrank-Flaschen sowie zum anderen türkise Steine, Kuhschädel und zarte Geweihe. Highlights der Linie sind zum Beispiel Freundschaftsarmbänder mit kleinen roten Herzen, Kristall-Amulette sowie eine Halskette mit dem Wort „Foxy“ im 70er-Look. VK-Preise liegen zwischen 29 und 139 Euro, der Vertrieb läuft über Unifa, Düsseldorf.
Wildfox Jewelry
Wildfox Jewelry