Order Herbst/Winter 2017. Berlin, der nächste Schritt in der Sortimentsplanung. Wo sind Lücken? Wo braucht es frische Namen? Wo braucht es passionierte Produkt-Spezialisten? Wo kompetente Komplett-Anbieter? Die Palette an Möglichkeiten, Sortimente neu aufzuladen und aufzubrechen, ist enorm. Mit Blick auf Berlin richtet die TW den Fokus auf neue Kollektionen in der DOB und HAKA, die Zug ins Geschäft bringen können. Ein Wegweiser, zusammengestellt von der Mode-Redaktion der TW.

P.E Nation. „P.E Nation ist ein eklektischer Mix aus Streetwear, Sport- und Luxusmode“, beschreibt Pip Edwards den Look der brandneuen australischen Linie, die sie gemeinsam mit Design-Kollegin Claire Tregoning zum Frühjahr lanciert hat. Beide kennen sich u.a. von ihrer Arbeit für das australische Denimlabel Sass&Bide. Starke Activewear-Attitüde, urban übersetzt, ist typisch: Track-Pants, Tear-off-Pants, oversized Hoodies, garniert mit 80er-Jahre Einflüssen. Eingeführt wird die neue Linie über Petra.Esparza.McAlpine, München. Zu sehen auf der Premium.

Enoeici. Die Menswear des südkoreanischen Labels Enoeici fällt auf durch alternative Details und einen originellen Material-Mix. So zeigt der Designer Noh SurkRyul beispielsweise neue Schnürlösungen an Hoodies und voluminöse Daunen-Schals. VK-Preise für T-Shirts, Sweatshirts und Jeans liegen zwischen 100 und 190 Dollar (95 und 180 Euro), für Jacken und Mäntel liegen sie zwischen 200 und 600 Dollar (190 und 570 Euro). Zu sehen auf der Premium.

Louise Egebro. Casual Formalwear – das ist das Leitmotiv der jungen dänischen Designerin Louise Egebro. Für den Mann, der im Job gut angezogen sein will, das aber immer unangestrengt und mit einem sporty Twist. Das alles in einer monochromen Farbigkeit, clean und contemporary. Die EKs reichen bis 250 Euro für Outerwear. Zu sehen auf der Seek.

WYSE. Cashmere, anders. Regenbogen-Ringel, Lurex-Details und Leder-Sterne schmücken die Pullis, Shirts und Jogg-Pants aus London mit EKs von rund 90 Euro. Vertrieb: Die Hinterhofagentur, München. Auf der Premium.

Butts and Shoulders. Hintern und Schultern. Der Name des Labels mag irritieren. Für die Macher war er nur logisch: Hier kommt das beste Leder her. Authentizität, Handwerkskunst und Langlebigkeit sind die Maximen der vier Gründer, die mit einer Reisetasche starteten, mittlerweile auch Boots, Accessoires und ganz neu Sneaker machen. Alle Produkte werden aus natürlichem Leder gefertigt, erhalten erst nach und nach ihre Patina. Boots kosten 400 Euro VK, Taschen ab 250 Euro. Zu sehen auf der Selvedge Run.



I Wanna. Unterwäsche als Accessoire – das ist der Anspruch, den Gründerin Olivia Löwenpapst an ihr Lingerie-Label I wanna stellt. Zarte Bralettes stehen im Fokus der jungen Kollektion aus Österreich, die auf Bügel und Einlagen verzichtet. Das Größenspektrum reicht von XS bis L, die EKs liegen für die Oberteile bei 20 bis 32 Euro (VK 49 bis 79 Euro). Zu sehen auf der Show&Order.