Unter dem Titel „Elsa Schiaparelli und Miuccia Prada – Impossible Conversations“ zeigt das Costume Institute des New Yorker Metropolitan Museum of Art noch bis zum 19. August eine umfangreiche Ausstellung mit Mode dieser beiden Designerinnen, die sich gar nicht kannten. Miuccia war 24 Jahre alt, als Elsa 1973 in Paris starb. Worüber hätten sich beide unterhalten, worüber hätten beide gelacht oder gestritten?

Was beide bewegte, war die Kunst. „Angesichts des großen Einfluß, den der Surrealismus und andere Kunstbewegungen auf die Arbeiten von Schiaparelli und Prada hatten und haben, macht es nur Sinn, ihre erfindungsreichen Kreationen gemeinsam hier auszustellen“, erklärt Thomas Campbell, Director und CEO des Metropolitan Museum of Art, das Projekt. Laut Campbell haben Elsa Schiaparellis Kollaborationen mit Salvador Dali und Jean Cocteau ebenso wie Pradas „Fondazione Prada“ die Mode noch dichter an die Kunst herangeführt.

Und auch die Läden greifen das Thema auf: So sind Schaufenster bei Bergdorf Goodman ganz im Stil beider Designerinnen dekoriert. Wie Campbell es ausdrückt: „eine direkte, synergistische und kulturell neu definierte Beziehung“. Eine imaginäre Konversation, bei der Kunst auf Mode trifft.