Zara ist wieder früh dran. Während der Großteil der Händler jetzt noch voll in Farbe schwelgt und händeringend versucht, noch Neon, Pastelle und Pop-Colours für sofort nachzuziehen, macht Zara den Cut. Im Juni erstrahlen das Lookbook und die Flächen beim spanischen Vertikalen in Weiß.

Ein konsequenter Schnitt. Ein klares Statement. Und eine Alternative für alle Frauen, die den nächsten Frischekick suchen. Der kommt über fließende Shirts mit Spitzeneinsatz, asymmetrische Seidentops, Blusen mit überdimensionalen Volants oder Bubikragen, leicht schimmernde Tulpenröcke und blütenreine Blazer. Alles in Weiß, dazu ein wenig Hellgrau und Puder. Hell von Kopf bis Fuß.

Monochrom, nicht monoton. Dafür sorgen verschiedene Materialien und Farbschattierungen in einem Outfit wie Fransen, Spitzen und Nieten. Für den geübten Mix wird ein cleanes Teil zur ausgewaschenen Jeansjacke gestellt oder gar mit einer rockigen Lederjacke gebrochen. Hier kommt dann doch auch mal Farbe ins Spiel. Bei Zara ist man sich durchaus bewusst, dass Farbe nach wie vor zieht, und zeigt ausgewählte Statementpieces in Rot. Ein scharfes Schlauchkleid. Eine Bikerjacke. Eine hochgeschlossene Bluse, dazu eine Brokathose. Ja, wieder monochrom. Colourblocking ist kein Thema mehr. Zumindest nicht bei Zara. Für viele Kunden (und Händler) ist das ein wichtiger Indikator, wohin die modische Reise geht.