Die Saison läuft an. Die Themen sind klar. Gibt es daneben andere Ansätze bei den modischen Vertikalen? Lookbook-Check Zara. Bei aller Kontinuität gibt es auch bei den Spaniern zwei große Saisons im Jahr, dann kommt das permanente Updaten dieser Trends und Kollektionen. Für viele im Markt ein wichtiges Signal, welche Themen wirklich funktionieren.

Boho, noch einmal weitergedreht, ernster: lange Mäntel, Capes, floral bedruckte Maxi-Kleider und Plumetis-Blusen mit Spitze. Vermengt mit gerade geschnittenen Karohosen und voluminösen Blazern mit Fischgrät-Muster.

Voll Retro: Midi-Röcke, auch wieder mit Plissee, Blumen-Prints, auch allover als Anzug, Rollkragen-Pullover, Pullunder und die Trendfarbe des Jahres Marsala.

Tailoring. Und zwar richtig maskulin. Oversized in der Silhouette, rau in der Stofflichkeit, klassisch in den Dessinierungen. Der Key-Look: Rolli, Herrenhose im Fischgrät-Muster, schmaler Gürtel und flache spitze Lack-Schuhe.

Neu im Trend-Kanon: Mod. England, frühe 60er, Rebellion. Wichtigste Protagonisten des Looks: schlichte Kleider in A-Form, darunter: Rollis, darüber: Kastenjacken aus Veloursleder. Alles in verschiedenen, kräftigen Rottönen, von Rost bis Barolo. Scharfer Kontrapunkt: Schwarz.

Schließlich Gothic, die dunkle Seite des Winters. Unverzichtbar: Schwarz, Spitze, Samt. Vor allem Samt kommt verstärkt zum Einsatz, mal als langes Schlauchkleid, mal als weite Hose. Hoher Trendfaktor! Insgesamt: romantisch, verspielt, aber upgedated mit Military-Elementen. So, wie man es jetzt in der aktuellen Schauenrunde noch einmal gesehen hat.