Mehr, die neue Maxime: Mehr Romantik. Es darf wieder femininer, weicher, romantischer sein. Schleifen und Schluppen, Samt und Fell, Spitze, Rüsche, Raffung und Volants. Key-Piece: wäschige Tüllröcke und Kleider als luftige Lage. Auch mal mit düsterer viktorianischer Attitüde.

Mehr Tailoring. Der Kontrapunkt zur Romantik. Mit vollem Programm: Männerhosen, Hemden, Sakkos, Cabans, Maxicoats. Fischgrat und Glencheck. Tweedige Materialien, die an Großvater erinnern.

Mehr Sport. Kaum ein Outfit ohne sportiven Dreh. Rallye-Streifen, Club-Badges, Ringel-Bündchen und Zipper zeigen sich allerdings in neuem Zusammenhang. Pur, clean und cool. Überlange Track Pants zu 70er-Hoodies ist der Look der Stunde, Chloé hat es vorgemacht. Unabdingbar: Retro-Troyaner.

Mehr Dekoration. Schmuck ist wieder im Spiel. Goldknöpfe und ethnische Stickereien auf Militaryjacken. Wieder Brokat und Jacquards, Gucci sein Dank. Subtiler: Lack.

Mehr Spaß. Die Helden unserer Jugend tragen wir jetzt ganz offen mit uns herum. Arielle, die Meerjungfrau auf dem Shirt. Mickey Maus als Bügelbild auf der Jeans. Positiv sein, zugänglich, nett, unbekümmert, mal über sich selbst lachen, darum geht es.  Fun Fashion. Unnahbar, ernst, elitär, so soll Mode für viele Frauen nicht mehr sein.