Herbst 2015. Eine anspruchsvolle Saison für Mäntel. Das Wetter... Blick nach vorn, Herbst 2016. Mehr Mode, mehr Möglichkeiten. Denn Mode, wohl dosiert, kann dafür sorgen, dass die Outdoor der Klimafalle entkommt. Starke Impulse kommen weiterhin von Vertikalen wie Zara, & Other Stories & Co. Was hier spitz und plakativ herausgestellt wird, funktioniert auch im Mainstream-Markt. Wenn auch gemäßigt.

Wir starten mit Zara. Welchen Input liefern das Lookbook, die Themenwelten, die Newsletter für die Mantel-Sortimente im Herbst 2016?

1. Cape/Mantel-Hybrid. Coccooning to go, Hüllen haben Hoch-Zeit. Ein Ende des Trends ist vorerst nicht in Sicht. Großräumig, weich, irgendwo zwischen Egg-Shape und Cape treffen die neuen Mäntel den Zeitgeist.

2. Doppelreiher. Zum Herbst 2016 kündigen sich gute Bekannte an. Cool Classics. Sie sorgen für ein Plus an Kontur im Outfit.

3. Wadenlang. Neben Oversized und Egg Shape gewinnt die lange, schmale Variante. Zusammen mit entspannten Hosen, lässigem Strick und flachen Schuhen entsteht der Look der Stunde.

4. Kurzmantel. Die Klassiker werden jung. Ob Caban oder Duffle, schlank, mehr Richtung Konfektion gedreht, gewinnen sie an Relevanz.

5. Schwarz & Struktur. Neuer Drive durch neue Stofflichkeiten für den Evergreen. Die Devise: Viel Struktur für viel Wertigkeit in Haptik und Optik, aber alles ist leicht, soft und extrem komfortabel.

6. Strickmantel. Die Geschäfte laufen gut mit Strick. Neue Formen treiben die Umsätze an. Bis dato war der Poncho die Speerspitze der Bewegung. Der lange Strickmantel löst ihn sicher bald ab.

7. Fake Fur. Die Moral machts. Webpelz gewinnt immer mehr Raum. Unter modischem Aspekt hat Fake Fur ohnehin die Nase vorne. Spaßteile in Teddy-Optik, Curly-Fell, Flokati, mit mehr Farbe treiben den Trend weiter voran.