Tattoo-Kette, Plateausohlen, Spaghettiträger und Co. feiern diesen Herbst ihr Comeback. Die 90er sind definitiv wieder da. Und mit ihnen die drei ganz großen Themen Denim, Grunge und Athleisure. Inspiration dazu gab es reichlich auf den Runways. Alexander Wang zeigte Oversize-Kapuzensweater, Vetements schmückte sich mit Anti-Mode, großen Sweatshirts und Bomberjacken. Bauchfrei bei Moschino, dazu Netzstrumpfhosen. Grunge-Bikerjacken bei Etro, sportliche Oversize-Strickpullis bei Pucci. Dries van Noten zeigte Spaghettiträger-Kleider mit weißen T-Shirts darunter. Miu Miu setzte voll auf Denim. Jetzt finden sich all diese Themen in den September Issues der Mode-Magazine wieder.



Denim in Perfektion zeigt die InStyle auf einer Look-Seite: Knöchellange Jeans trägt man zu Denim-Hemd oder -jacke. "(A La La La La) Long" ist die neue Jacken-Variante, der Jeansparka. Justin Timberlake und Britney Spears haben es vorgemacht, der Look funktioniert damals wie heute. Wichtig hierbei: die Farbtöne der Jeansteile müssen harmonieren, sollten aber nicht identisch sein. Die Waschungen entweder komplett unterschiedlich, oder sehr ähnlich.

„Oh my God, we're back again“ das gilt nicht nur für die Backstreet Boys: Auch die Kultmarken von damals sind zurück, die InStyle widmet ihnen eine Doppelseite – Thrasher, Chiemsee, Miss Sixty, Airwalk, Vision Street Wear und Fila sind nur einige der Brands, die jetzt wieder ganz oben auf der Liste der Fashionistas stehen.

Hoodies, Bomberjacken, knallige Logos. Ein Look von Vetements ziert den Aufmacher einer großen Strecke in der Flair, auch in der Glamour wird er abgebildet.

In der Vogue ist eine mehrseitige Fotostrecke unter dem Titel „Remix zu sehen. High Street meets Streetstyle“. Gezeigt werden extreme Weiten, XL-Flanellhemden, Tube-Tops, Rollkragen-Bodys, Motiv-Shirts und getönte Sonnenbrillen. Sportiv und lässig, trotzdem Statement.

Band- bzw. Motivshirts sieht man in der Grazia: Logos von Metalbands tragen, die man noch nie gehört hat? Modisch völlig ok, genau wie coole Rocker-Kutten mit bunten Patches oder großen Prints auf dem Rücken, obwohl man keine Harley Davidson fährt.