Berühmter Musiker macht Sportswear. Im Rücken: Ein Fashion-Gigant. Hat sich zuletzt bei Kanye West (Adidas) und Rihanna (Puma) bewährt. Jetzt geht Fan Fashion in eine neue Runde. Ivy Park, die Activewear-Kollektion von Sängerin Beyoncé im Joint Venture mit Arcadia-Chef Sir Philip Green (unter anderem Topshop) wurde am Donnerstag lanciert. Mitten hinein in den Hype um Athleisure.

Zalando als führender Partner der Kollektion zündete mit dem Launch Stufe Zwei der Dachkampagne „Fashion meets Sport“. Und so kam an Beyoncé und #MyPark schon in den vergangenen Wochen kaum einer vorbei. Lieblingsparks von Rödelheim bis Berlin fluteten die Sozialen Medien und Kollektion war auf smarte (Marketing-)Weise schnell in aller Munde.

Was kann die Star-Kollektion? Tank-Tops (ab 19,95 Euro), T-Shirts, Shorts (je ab 21,95 Euro), Fitness-Tops (ab 27,95 Euro), Sweats (ab 33,95 Euro), Leggings (ab 34, 95 Euro), Jogginghosen (ab 38,95 Euro) Kapuzenpullis (ab 39,95 Euro) und Jacken (ab 69,95 Euro). Die Kollektion ist basic-lastig, fast alle Teile sind aber sehr plakativ mit dem Ivy Park-Schriftzug gebrandet. Für eine Sport-Kollektion, die vor allem junge Kundinnen anspricht, sicher nicht verkehrt.

Aus modischer Sicht sind aber vor allem die Teile spannend, die ohne diesen Schriftzug auskommen – und die den nicht nur von Zalando propagierten Athleisure-Trend par excellence spielen. Zu den Highlights der Kollektion zählen der transparente Mesh-Blouson, das überschnittene Scuba-Sweat und der Mesh-Parka. Das sehen auch die Kundinnen so – diese Teile sind zum Teil schon nicht mehr verfügbar.

Dem Mega-Trend Athleisure widmet die TextilWirtschaft in der Ausgabe 18 vom 5. Mai 2016 ein großes Special.