Zwischen Extremen – unter diese Überschrift stellt das Apropos-Team sein aktuelles Lookbook. Rebell trifft Musterschüler, Rich Bitch begegnet Grande Dame. So vielschichtig die modischen Tendenzen sind, so breit gefächert die Outfits des Luxus-Hauses.
Der Balenciaga-Logo-Maxi-Pulli zählt zu den extrovertierten Teilen für die Frauen. Ebenso der Lammfellmantel von Fendi mit Metallic-Streifen auf der Außenseite. Gucci darf in dieser Welt natürlich nicht fehlen – mal schmückt nur ein schmaler Gürtel mit Bienenschnalle das gelbstrahlende Outfit von Nude, mal stammt der komplette Look vom italienischen Erfolgslabel: gelber Mantel mit Drachenstick zum metallisch schimmernden Faltenrock in Pastellen.

Jünger, wagemutiger ist natürlich Off-White: Sweater zum semitransparent gestreiften Rock. Über Puffer-Jackets und Bomber kommt Sportivität ins Spiel. Zum Beispiel von Mr. & Mrs. Italy als Bomber mit farbigem Fellfutter zu Gucci-Top und Pamela Henson-Cordhose. Oder als Shearlingjacke von Petar Petrov, jung kombiniert mit einem knöchellangen Karokleid.

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Doch es gibt auch die andere Richtung, die ruhigere: ein leuchtendrotes Céline-Ensemble aus Bluse und wadenlangem Plisseerock. Schwarze Fell-Sliders von Alberta Ferretti setzen dazu einen kuscheligen Kontrast. Auch Theory steht für diese stillere Aussage, dennoch spannend durch das Spiel unterschiedlicher Rot/Orange-Töne von Pulli und Blazermantel zu schmaler Hose. Weiße Céline-Bluse zur nougatfarbenen Wide Leg von The Row, dazu eine weiße  Fendi-Tasche – in dieser Ruhe liegt einfach unverändert  große Kraft. Dazu gehören auch P.A.R.O.S.H. und DKNY, Bruno Manetti und Iris von Armin, Incentive-Cashmere wie Sminfinity, Giorgio Armani wie Talbot Runhof, schlicht die Dinge, die fraglos funktionieren.

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Der Spagat bei den Männern ist ähnlich weit. Da ist zum einen der progressive Part, der ins Rockige tendiert mit Lederjacke und Denim von Saint Laurent. Da ist zum andern die ironisch-kritische Streetwear-Attitüde von Off-White und Vetements mit Hoodies, oversized Bombern und Jeans, die weit über 1000 Euro kosten. Sehr cool sind hier auch die destroyed Jeans von Amiri. Übrigens ebenso zum Holzfäller-Karohemd kombiniert wie bei Marcelo Burlon.

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Nur wenige Seiten später steht andererseits ein sehr gepflegter Etro-Herr in hellen Naturtönen. Auch John Varvatos zeigt einen lässig-angezogenen Stil mit Sakko – das T-Shirt darunter verhindert in beiden Fällen, dass der Look althergebracht wirkt. Reinrassig preppy hingegen sind die Outfits von Thom Brown: Dunkelblau/Weiß, knappes Sakko, verkürzte Hosen, Budapester.

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Schließlich kommt auch ein Hauch Gucci bei den Männern ins Spiel: obenrum Blousons und Cardigans mit Tigerkopf, Wappen und Letter-Applikation, am Fuß die berühmten, fellgefütterten Slipper.  Zwei der Models stehen auf dem Kopf. Vielleicht bildlicher Ausdruck dessen, was Apropos sich zum Ziel gesetzt hat: Dinge anders sehen. Perspektiven wechseln. Und ausdrücklich: Haltung einnehmen.
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