Während der kommenden Messen Techtextil und Texprocess werden in Frankfurt Awards für Nachwuchs-Designer vergeben. Vier internationale Hochschulen stellen sich in verschiedenen Kategorien dem Wettbewerb. 
Hightech trifft Kreativität. Im Rahmen der Innovative Apparel Show treten international Mode-Hochschulen in einem Kreativ-Contest gegeneinander an. Studenten von Hochschulen aus Italien, Portugal, Frankreich und Deutschland wollen dabei unter Beweis stellen, welche Fashion-Impulse sich mit technischen Textilien und Zutaten setzen lassen. Die finale Show, in deren Anschluss die besten Kreationen prämiert werden, findet am 12. Mai mit einem großen Defilee statt.

Einen der Publikumspreise können die Leser und Fans über die Facebook-Seite der TexilWirtschaft bestimmen. Vom 8. bis 10. Mai wird eine von der TextilWirtschaft ausgewählte Shortlist der eingereichten Looks präsentiert. Der Kandidat mit den meisten Likes am Donnerstag um 18 Uhr gewinnt den Public Award, der dann am Freitag auf der Messe in Frankfurt verliehen wird.  Jede Hochschule entwirft und produziert sieben bis acht Bekleidungsstücke zu den Themen „Textile Effects”, „Creative Engineering” und „Smart Fashion”. Hier die Vorstellung der Pariser Mode-Hochschule Esmod im Video.

Aus Italien schickt die Accademia Italiana in Florenz Studenten und ihre Arbeiten in den drei Kategorien ins Rennen. Im Segment „Textile Effects” geht es um Textilien, die bearbeitet wurden, um die natürliche Optik oder Struktur eines Stoffes aufzuwerten oder zu verändern.

Das ESAD College of Art and Design hat seinen Sitz im portugiesischen Matosinhos. Auch die Studenten aus Portugal gehen in den drei Kategorien an den Start. Bei „Creative Engineering” geht es um eine Vielfalt von Vorgängen ab dem Stoffherstellungsprozess, die zusammen mit Finishing und Färben das Spektrum der Möglichkeiten erweitern.

Aus Deutschland sind Studenten der Hochschule Trier auf der Messe im Wettbewerb. Wer in der Kategorie „Smart Fashion” durchstarten will, muss vor allem Nutzen und Funktionalität herkömmlicher Stoffe pushen. Stoffe, die mit dem Träger interagieren oder durch Elektronik oder Informationstechnologie aufgewertet sind, stehen in dieser Katergorie im Mittelpunkt.