Auch wenn alle von Chinos sprechen. Die traditionsreiche Jeans lässt sich nicht so einfach vom Thron schubsen. Immerhin werden noch gut ein Drittel der Hosenumsätze mit der blauen Baumwollstoff-Hose erwirtschaftet. Dabei macht sich der Denim-Stoff nicht nur als Hose gut, sondern auch als Hemd, Jacke, Weste, Rock oder Bluse. Die Streetlooks aus den Metropolen der Welt sind immer ein guter Seismograph dafür, wie hoch ein Thema im Kurs steht. Und da hat Denim gute Karten.

In Düsseldorf, Frankfurt,  New York und Paris sieht man die Männer in lässigen, ausgewaschenen Jeanshemden. Bei anderen fungiert das Jeanshemd eher als beliebter  „Drunter-Zieher" und blitzt unter Pullovern, Trenchcoats und Jacken hervor. In Strasbourg und London huldigt Mann noch dem 80ies-Look. Hier sieht man Jeanswesten über Sweatern und Wollpullis. Bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt ist die gute alte Jeans-Jacke: Ob in Sakkoform, verkürzt oder als Retro-Modell mit breiten Schultern. Evergreen bleibt Evergreen.