Knappe Hotpants, Gummistiefel, Axelshirts – diese Teile gehören auf jedes Festival. Die Saison der Konzert-Marathons neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Modisch haben Melt, Fusion & Co mal wieder einiges an Inspirationen geliefert. Ob auf oder vor der Bühne. Ein absolutes Muss in diesem Jahr – und das gilt für Mädels und Jungs gleichermaßen: der Friesennerz. Der gelbe Regenmantel war überall zu sehen, in den verschiedensten Varianten. Der Klassiker vom Kutter birgt kommerzielles Potenzial – definitiv ein Aufsteiger. Pro Friesenjuppe spricht nicht zuletzt auch das Farbspiel. Das Original in Knallgelb mit blauem Innenleben ist ein Hingucker. Abstufungen in Richtung Orange oder auch Grün sind spannende Alternativen.

Außerdem stark vertreten: alles, was mit Military zu tun hat. Auf dem Melt in Gräfenhainichen zum Beispiel oder auf dem Festival Tomorrow Land in Boom/Belgien. Dort waren Camouflage-Jacken omnipräsent. Dazu: Buntes oder Bedrucktes, damit es nicht zu ernst aussieht. Allover bedruckte Tops sind da bei Jungs wie bei Mädels angesagt, ob mit Blümchen oder Ikat-Mustern.
Die jungen Mädels zeigen sich generell freizügig. Und fast immer in Denim-Shorts, an kälteren Tagen mit transparenten schwarzen Strumpfhosen. Bauchfrei ist nach wie vor angesagt, ob Crop-Top oder Vokuhila-Varianten, aber zur hochgeschnittenen Hotpants. Kurze Shorts sind auch bei Jungs en vogue. Dazu Gummistiefel oder geschnürte Boots. Die richtig Progressiven tragen schon Nylon-Shorts im Stil der 80er.

Die Accessoires sind überall dieselben: Glitzer im Gesicht und Seifenblasen in der Tasche sind obligatorisch für die Festival-Gänger 2012. Der Trend wird sich wohl noch ein paar Jahre fortsetzen. Das macht sich gut an der Kasse im Laden, als Mitnahmeartikel der anderen Art.