Sie lieben Denim. Sie tragen Denim. Sie leben Denim. Ob als Hemd, Bluse, Weste, Jacke, Kleid, Shorts oder Skinny. Der blaue Baumwollstoff gibt viel her für die Modehungrigen in den Metropolen wie London, Berlin, Frankfurt, Rotterdam und Paris. Gestylt wird dabei auf unterschiedlichste Weise. Viel funktioniert dabei immer noch über den 70ies und 80ies Vintage-Look. Die jungen Mädels tragen High Waist-Shorts – mal mit, mal ohne schwarze Strumpfhose – dazu kombinieren sie lässige Oversize-Shirts, Boxy-Pullis, Blusen. Auch Camouflage-Jacken und Jeansjacken werden gerne zu den kurzen Shorts getragen. Accessoires wie die obligatorische Ray-Ban Wayfarer, Nickelbrille und Schleifen-Haarbänder machen den Look frisch und frech. Ein Muss an den Füßen sind Sneaker oder derbe Schnür-Boots. Weitergedreht wird der 80er Jahre Look auch über die etwas weiter sitzende Jeans-Weste, die mit Leofell-Patch oder farbigen Mutter Maria-Aufnähern zum Hingucker wird.

Gleichermaßen beliebt bei Jungs und Mädels ist der Klassiker: das Jeanshemd. Während es die Männer zu Chino und Jeans anziehen, zeigen sich die Frauen experimentierfreudiger: In London wird das ausgewaschene Jeanshemd in den Pailletten-Bleistiftrock gesteckt. In Hamburg wird es oversized und offen zu schwarzer Samt-Leggings getragen. In Berlin macht das Jeanshemd den langen, blütenbedruckten Seidenrock straßentauglich. Auch Denim-Allover, teils in verschiedenen Waschungen, sieht man jetzt immer öfter auf der Straße.

Die Streetlooks aus den Metropolen der Welt sind auch immer ein guter Seismograph dafür, wie hoch ein Thema im Kurs steht. Denim hat wieder Fahrt aufgenommen. Auch dank der neuen Vielfalt. Immer neue Teile sorgen für Begehrlichkeiten. Jüngstes Mitglied im Club: das Two-Tone Jeanshemd. Mal in verschiedenen Waschungen, mal über verschiedene Blau-Färbungen, mal nur die Brusttaschen andersfarbig oder mit anderen Stoffen gepatcht. So erhält der Klassiker Jeans-Hemd nochmals eine Frischzellenkur.