Tanzen und Trends setzen. Zwei feierwütige Wochenenden in Coachella, bei einem der größten Musikfestivals der USA, sind erst der Anfang. Die Freiluft-Saison ist eröffnet. Und damit auch das Geschäft mit Festival Fashion. In den vergangenen Wochen hat sich der Verkauf von Jeansshorts und Gummistiefeln bereits in Gang gesetzt. Jetzt gilt es: vermarkten. Musik-Mode in den Fokus der Flächen rücken, das dankbare Thema fürs Merchandising nutzen, Umsatz machen. Vorbild: H&M, Urban Outfitters, Asos und Topshop, Pilgerstätten für musikbegeisterte Fashionistas.

Trendspotting in Coachella: Aktuelle Streetlooks dienen als Seismograph für Aufsteiger und neue Must-haves. Neben den Evergreens rund um Fransenweste und Schlapphut sind auf dem Festival vor allem Bustiers zu sehen, bauchfrei und bedruckt, Spitzen-Bodys, Ethno-Tuniken mit aufwendigen Schnürungen, Kimono-Überwürfe. Schulterfrei ist angesagt, Carmen-Blusen und Off Shoulder-Tops omnipräsent. Untenherum dominieren Jeans, ultrakurz, mit hoher Taille, zerschlissen und zerrissen. Gerne auch mit Latz. Abwechslung bringen Combat-Hosen, Schlauchröcke und Gym-Pants.

Ohnehin ist das Bild sportiver, neben all den Boho-Vibes ist frische Streetwear mit Basketball-Shorts, metallischen Sport-BHs, oversized Tanks, Seidenblousons und Adiletten im Aufwind. Sie machen fit für den kommenden Festival-Marathon.