Trendspotting in Kopenhagen zwischen Photobombern und tanzenden Festival-Gängern. Eigentlich haben wir nur eine Frage: Was tragen die Jungen, die modisch richtig weit vorne sind – und wie tragen sie es? Es dürfte nur wenige Orte auf der Welt geben, an denen man das besser beobachten kann, als auf dem Distortion Festival in der dänischen Hauptstadt. Hier wie auch in anderen Metropolen gibt es modisch eigentlich kaum noch Regeln: Trends sind extrem diffus, der Look eklektisch. Nichts ist unmöglich, solange es nicht unmöglich gestylt ist. Individualität für alle.

Ein paar Teile sieht man trotz der enormen Vielfalt dann doch auffällig oft. Allen voran leichte Blousons mit Allover-Prints, am modernsten mit Dessins im Versace-Style. Dazu Sneaker, ob von Nike, vor allem den Air Max1, dann Vans, Converse, Adidas. Must-have ist für viele die gute alte Tennissocke, für Jungs wie Mädels. Lederjacken, Denim-Shorts, Maxi-Kleider, Mini-Röcke sind weiterhin die Protagonisten. Genau wie Schwarz/Weiß oder Blumenprints, lange Mäntel und verkürzte Hosen, Jumpsuits und Latzhosen. Es geht um gute Einzelteile, individuell gestylt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.