Schnittige Schulter. Sieht dieser Junge aus, als würden ihm softe Jackets gefallen? Die gewaschene, bequeme Nummer ist nur eine Richtung. Viele junge Typen lieben die kantige, maskuline Optik und punkten in coolen Anzügen mit schnittigen Schultern, breiten Revers und stifferen, teils leicht glänzenden Qualitäten.

Schlanke Hose.
Beim modernen Anzug darf sie gerne etwas kürzer und schmaler sein. So blitzt die Socke beim Gehen leicht hervor und das Hosenbein wird nicht zur Ziehharmonika. Ein kleiner, feiner Umschlag harmoniert besonders mit Hosen in Wolle und Woll-Optik.

Gemustert.
Tiefe Checks, Kreidestreifen, changierende Farbigkeiten lassen die Qualitäten noch wertiger erscheinen. Mutig kombiniert sind sie auch ein Hingucker im Schaufenster. Britisch inspirierte Dessins stehen für zeitgeistige Strömungen rund um Natürlichkeit und Cocooning.

Tiefer Sitz.
Manche treiben es bis zum Exzess und tragen die Hose so tief, dass die Hände bei komplett ausgestreckten Armen in die Taschen gleiten. Zelebriert wird dieser lässige Look mit Strickkrawatte und Autofahrer-Handschuhen. Die feine Uhrenkette und der fehlende Gürtel betonen zusätzlich den ultratiefen Sitz der schmalen Hose.

Cooler Glamour.
Festiv geht auch anders. Mit verkürzten Längen, schmalerem Schnitt und Material-Mix am Revers kommen die Anzüge jünger und maskuliner daher. In diesem Teil kann dann auch ein bärtiger Waldschrat zum nächsten Dinner.